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Rohani in Bagdad : Irans Präsident zu erstem Staatsbesuch im Irak

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Irans Präsident Rohani, hier im Februar in Sotschi, besucht das Nachbarland Irak Bild: dpa

Irans Präsident Hassan Rohani hofft, der Besuch werde die Beziehungen der Nachbarländer verbessern. Sein Außenminister bezeichnet den Besuch als „historisch“. Die beiden Länder seien „die Säulen und der Puls in der Region“.

          Der iranische Präsident Hassan Rohani ist zu seinem ersten Staatsbesuch im Irak aufgebrochen. „Beide Länder haben das Potential, die bilateralen Beziehungen in allen Bereichen auszudehnen, und dieser Besuch wird hoffentlich auch dazu führen“, sagte Rohani am Montag vor seinem Abflug nach Bagdad. Es ist der erste Besuch Rohanis im Irak als Präsident. Nach Angaben der Nachrichtenagentur IRNA begleiten ihn mehrere Minister, der Zentralbankchef sowie eine große Wirtschaftsdelegation.

          Während seines dreitägigen Besuchs trifft Rohani seinen irakischen Kollegen Barham Salih sowie den Regierungschef und Parlamentspräsidenten. Auf dem Plan steht auch ein Treffen mit Großajatollah Ali al-Sistani, dem höchsten schiitischen Geistlichen in Irak. „Iran hat das Bruderland Irak sowohl in guten als auch schlechten Zeiten stets unterstützt und wird dies auch weiterhin tun“, so der Präsident.

          Der iranische Außenminister Dschawad Zarif bezeichnete Rohanis ersten Besuch in Irak als „historisch“. Die beiden Länder seien laut Zarif die Säulen und der Puls in der Region. „Von unserer unerschütterlichen Bindung profitieren Iran und Irak sowie die Region“, twitterte Zarif.

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