https://www.faz.net/-gpf-9vnds

Drei Millionen Dollar : Iranischer Politiker setzt Kopfgeld auf Trump aus

  • Aktualisiert am

Trump am Dienstag in Davos Bild: AFP

Im iranischen Parlament bietet der Abgeordnete Ahmed Hamseh Geld für den Tod des amerikanischen Präsidenten. Das Angebot gelte „im Namen der Bevölkerung der Provinz Kerman“, der Heimat des getöteten Generals Soleimani.

          1 Min.

          Ein iranischer Abgeordneter hat einem Medienbericht zufolge ein Kopfgeld auf Amerikas Präsident Donald Trump ausgesetzt. „Im Namen der Bevölkerung der Provinz Kerman werden wir demjenigen, der Trump tötet, drei Millionen Dollar Belohnung in bar zahlen“, sagte Ahmed Hamseh im Parlament, wie die Nachrichtenagentur Isna am Dienstag meldete. Aus Kerman stammt der im Iran als Volksheld verehrte General Qassem Soleimani, den die Vereinigten Staaten Anfang Januar mit einem gezielten Drohnenangriff in der irakischen Hauptstadt Bagdad getötet hatten.

          Hamseh plädierte dem Bericht zufolge zudem dafür, den Bau von Langstreckenraketen, die mit nicht konventionellen Sprengköpfen bestückt werden könnten, auf Irans Agenda zu setzen. „Wenn wir heute Atomwaffen hätten, wären wir vor Drohungen geschützt“, sagte Hamseh.

          Donald Trump will sich unterdessen am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos in dieser Woche mit seinem irakischen Amtskollegen Barham Saleh zu bilateralen Gesprächen treffen. Das teilte das Weiße Haus am Montag mit. Es ist die erste Begegnung der beiden Staatschefs seit dem Drohnenangriff in Bagdad. Bei dem Treffen könnte es unter anderem um die vom irakischen Parlament kurz nach dem Drohnenangriff erhobene Forderung nach Abzug aller Truppen aus dem Land gehen. Bislang ist unklar, ob die irakische Regierung dieser Forderung nachkommen wird.


           

          Weitere Themen

          Gerichtsurteil: Falschaussage und Zeugenmanipulation Video-Seite öffnen

          40 Monate Haft für Stone : Gerichtsurteil: Falschaussage und Zeugenmanipulation

          US-Präsident Donald Trumps ehemaliger Wahlkampfberater Roger Stone muss einem Gerichtsurteil zufolge für drei Jahre und vier Monate ins Gefängnis. Ein US-Gericht hatte den langjährigen Vertrauten Trumps bereits im November unter anderem der Falschaussage vor dem Kongress und der Zeugenmanipulation schuldig gesprochen.

          Topmeldungen

          Ein Eurofighter Typhoon auf der Farnborough Airshow nahe London im Juli 2018

          Konzernumbau : Airbus zerlegt die Rüstungssparte

          Die Folgen von Exportverboten für Waffen und verzögerte Großaufträge bekommt vor allem Deutschland zu spüren. 2400 Stellen will Airbus Defence abbauen. Und es soll einen neuen Jagdbomber geben.
          Vor mehr als 14 Jahren: Bloomberg am 1. Januar 2006 vor seiner zweiten Amtseinführung als New Yorker Bürgermeister

          Bilanz als Bürgermeister : Was kann Michael Bloomberg?

          Im Wettstreit um die demokratische Präsidentschaftskandidatur muss Bloomberg für rassistische Polizeitaktiken in New York Abbitte leisten. Doch auf seine Amtszeit als Bürgermeister ist er stolz. Zu Recht?

          Zum Tod von Larry Tesler : Kopieren und Einfügen

          Seine Entwicklung hat nicht nur die Programme zur Textverarbeitung grundlegend verändert, sondern auch deren Nutzung – und unsere Art zu schreiben: Zum Tod des visionären Informatikers Larry Tesler.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.