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Trotz Sanktionen : Iran präsentiert neues Raketenabwehrsystem

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Feierlichkeiten im Staatsfernsehen: Der iranische Präsident Hassan Rohani nimmt ein neues Luftabwehrsystem in Betrieb. Bild: EPA

Ungeachtet internationaler Sanktionen hat Irans Präsident Rohani ein neues mobiles Luftabwehrsystem in Betrieb genommen. Es soll einem russischen System ähneln.

          Inmitten der Spannungen mit den Vereinigten Staaten hat Iran ein neues Raketenabwehrsystem präsentiert. Dabei handele es sich um ein mobiles Luftabwehrsystem mit Raketen großer Reichweite, das Iran eigenständig gebaut habe, berichteten Staatsmedien am Donnerstag.

          Das Staatsfernsehen zeigte Präsident Hassan Rohani bei der feierlichen Inbetriebnahme des Bawar-373-Systems, das dem russischen System S-300 ähneln soll. Die Islamische Republik hat angesichts internationaler Sanktionen, die sie an Waffenimporten hindern, eine große Rüstungsindustrie entwickelt. Westliche Experten zweifeln aber iranische Angaben zur Funktionalität der Waffen an.

          Im Juni hatte Iran mit einer Boden-Luft-Rakete eine amerikanische Aufklärungsdrohne über dem Persischen Golf abgeschossen. Dies hatte die Spannungen mit den Vereinigten Staaten weiter verschärft. Präsident Donald Trump will die Führung in Teheran mit Sanktionen zu einem strengeren Abkommen über ihr Atom- und Raketenprogramm zwingen. Er hat das internationale Atomabkommen mit Iran deswegen im vergangenen Jahr aufgekündigt.

          Laut Staatsmedien soll Iran das mobile Luftabwehrsystem eigenständig gebaut haben.

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