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Reaktion auf Anschlag : Iran kündigt Rache an

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Hassan Rohani spricht während einer Zeremonie zum 40. Jahrestag der Islamischen Revolution. Bild: dpa

Präsident Rohani greift nach einem Bombenanschlag die Vereinigten Staaten und Israel scharf an. Die Länder seien „die wichtigste Wurzel des Terrorismus“ und müssten den Preis zahlen.

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          Nach dem verheerenden Anschlag auf einen Bus der Revolutionsgarden im Südosten Irans hat Präsident Hassan Rohani Rache geschworen und den Vereinigten Staaten und Israel die Unterstützung des „Terrorismus“ vorgeworfen. „Die wichtigste Wurzel des Terrorismus in der Region sind die Vereinigten Staaten, die Zionisten und gewisse Ölländer, die ihn finanzieren“, sagte Rohani am Donnerstag vor seiner Abreise zu einem Syrien-Gipfel im russischen Sotschi.

          „Wir werden diese Söldnergruppe den Preis zahlen lassen für das vergossene Blut unserer Märtyrer“, wurde Rohani von der staatlichen Nachrichtenagentur Irna zitiert. Bei dem Selbstmordanschlag auf einen Bus der Revolutionsgarden in der südöstlichen Unruheprovinz Sistan und Belutschistan waren am Mittwoch 27 Angehörige der Elitearmee getötet worden. Es war einer der folgenschwersten Angriffe auf die Truppe in Iran.

          Zu dem Anschlag bekannte sich nach Angaben der Nachrichtenagentur Fars die Dschihadistengruppe Dschaisch al-Adl, die in der Region immer wieder Attentate auf die Sicherheitskräfte verübt. In der mehrheitlich sunnitischen Provinz an der Grenze zu Pakistan und Afghanistan sind mehrere Separatisten- und Dschihadistengruppen aktiv, die mit Gewalt gegen die schiitisch geprägte Regierung in Teheran kämpfen.

          Iran wirft seit langem den Vereinigten Staaten, Israel und Saudi-Arabien vor, unter seinen ethnischen Minderheiten Aufständische zu unterstützen. Rohani rief nun die Nachbarländer auf, „Terroristen“ nicht zu erlauben, ihr Territorium für Angriffe auf Iran zu nutzen. „Wenn diese Länder nicht in der Lage sind, die Terroristen zu stoppen, behalten wir uns das Recht vor, selbst zu handeln“, sagte der Präsident.

          Der Angriff auf die iranischen Revolutionsgarden ereignete sich kurz vor Beginn einer Konferenz in Warschau, auf der auf Initiative der Vereinigten Staaten über den „destabilisierenden Einfluss“ Irans in der Region beraten werden soll. Außenminister Muhammad Dschawad Sarif schrieb auf Twitter, es sei „kein Zufall“, dass der Iran am selben Tag der Konferenz von einem Terrorangriff getroffen werde.

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