https://www.faz.net/-gpf-6xgj2
 

Iran : Ein Grundpfeiler

  • -Aktualisiert am

Präsident Ahmadineschad geht weit - bis hin zur Leugnung des Holocaust. Bild: dapd

Der Streit um Teherans Atomprogramm eskaliert seit einigen Wochen wieder. Das ist keine Überraschung: Die Gegnerschaft zu Israel gehört sozusagen zu den Grundpfeilern des iranischen Regimes.

          1 Min.

          Eine der ersten Amtshandlungen Ajatollah Chomeinis, des Gründers der Islamischen Republik Iran, nach seiner Rückkehr aus dem Exil 1979 war der Abbruch der diplomatischen Beziehungen zu Israel. Dabei ist es bis heute geblieben. Die Gegnerschaft zum jüdischen Staat gehört sozusagen zu den Grundpfeilern des iranischen Regimes.

          Der Streit um Teherans Atomprogramm, das keineswegs nur Israel und die Amerikaner beunruhigt, eskaliert seit einigen Wochen wieder. Es wird über mögliche Bedrohungsszenarien berichtet, diskutiert und vor allem spekuliert. Nun hat Irans Oberster Führer Ajatollah Ali Chamenei in einer „Predigt“ davon gesprochen, das zionistische Regime sei „ein Krebsgeschwür und sollte beseitigt werden“. Man mag das als bloße Propaganda abtun, zumal inzwischen auch in Israel die Nennung des Namens „Iran“ irrationale Reaktionen hervorruft.

          Dies freilich nicht ohne Grund: Seit Präsident Ahmadineschad im Amt ist, häufen sich Ausfälle gegenüber Israel, die an Deutlichkeit nichts zu wünschen übriglassen - bis hin zur Leugnung des Holocaust.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          8:2-Gala gegen FC Barcelona : Alle Achtung, FC Bayern!

          Die Münchner demütigen den einst so großen FC Barcelona mit Lionel Messi im Viertelfinale der Champions League. Das 8:2 erinnert an das deutsche 7:1 im WM-Halbfinale 2014. Doch für den FC Bayern hat die Sache nicht nur einen Haken.

          Republikaner begehren auf : Amerika oder Trump!

          Die härtesten Kritiker des Präsidenten finden sich in den eigenen Reihen. Konservative machen gegen ihn im Netz mobil. Ihre Botschaft ist eindeutig.
          Präsident Wladimir Putin nimmt am Freitag von seiner Residenz Nowo-Ogarjowo aus an einer Kabinettssitzung teil.

          Proteste in Belarus : Droht eine Intervention Moskaus?

          Für den Kreml ist die Lage in Belarus ambivalent – das zeigen auch die Reaktionen aus Moskau. Die große Frage ist, was Putin macht, wenn Lukaschenka ernstlich gefährdet ist.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.