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Proteste in Iran : Den Ajatollahs bleibt nur die Gewalt

Protest in Teheran am 21. September 2022 gegen den Tod von Mahsa Amini Bild: dpa

Die Proteste nach dem Tod der jungen Mahsa Amini nähern sich einer kritischen Masse. Aber das Regime ist weder zu Reformen noch zu Kompromissen bereit.

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          Die Islamische Republik Iran steht vor der größten Herausforderung seit der Revolution im Jahr 1979. Der Tod einer jungen Frau als Folge der Misshandlung durch die Sittenpolizei war der Funken, der das Feuer der jüngsten Proteste entfacht hat.

          In den vergangenen zwei Jahrzehnten waren in Iran Proteste zum Normalzustand geworden. Dabei nahmen ihre Häufigkeit und Wucht stetig zu. Arbeiter und Studenten gingen wegen ihrer Nöte ebenso auf die Straße wie Ärzte, Lehrer und Rentner. Meist blieb es indes bei kleinen, lokalen Wutausbrüchen, die leicht niederzuschlagen waren.

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