https://www.faz.net/-gpf-9oao2

Konflikt mit Amerika : Iran beschwert sich über weiteren Drohneneinsatz

  • Aktualisiert am

Eine amerikanische „Reaper“-Drohne im November 2017 in Nevada Bild: AFP

Schon im Mai sei eine amerikanische „Reaper“-Drohne in den iranischen Luftraum eingedrungen, heißt es aus Teheran. Auch diese habe die Verletzung begangen, obwohl sie gewarnt worden sei.

          Bereits Ende Mai ist eine amerikanische Drohne nach Angaben aus Teheran in den iranischen Luftraum eingedrungen. Der Vorfall mit der „Spionagedrohne“ habe sich am 26. Mai ereignet, schrieb der iranische Außenminister Mohammed Dschawad Sarif am Sonntag im Kurzbotschaftendienst Twitter. Die iranischen Revolutionsgarden hatten am Donnerstag eine weitere Aufklärungsdrohne vor der Küste des Landes abgeschossen.

          Bei der Drohne, die Ende Mai trotz „mehrerer Warnungen“ in den iranischen Luftraum eingedrungen sei, handelte es sich den Angaben zufolge um eine in den Vereinigten Staaten hergestellte „MQ9 Reaper“. Diese wird häufig genutzt, um militärische Angriffe auszuführen. Sarif veröffentlichte bei Twitter zudem eine Karte zu dem Vorfall.

          Nach dem Abschuss der weiteren Drohne am Donnerstag hatte die Regierung  des amerikanischen Präsidenten Donald Trump zunächst einen Vergeltungsangriff auf Iran geplant, diesen dann aber kurzfristig abgesagt. Stattdessen verübte Washington amerikanischen Medien zufolge Cyberangriffe auf iranische Raketenkontrollsysteme und ein Spionagenetzwerk. Trump kündigte überdies zusätzliche „bedeutende“ Sanktionen an.

          Weitere Themen

          Frankreich ratifiziert Freihandelsabkommen Video-Seite öffnen

          EU mit Kanada : Frankreich ratifiziert Freihandelsabkommen

          Das Abstimmungsergebnis fiel am Dienstag aber, mit 266 Stimmen dafür und 213 dagegen, knapper aus, als gedacht. Die deutsche Wirtschaft würdigte das Votum als wichtigen Meilenstein.

          Topmeldungen

          Boris Johnson und die EU : Trotz allem – Partner

          In Brüssel hat man Boris Johnson in unangenehmer Erinnerung behalten. Dennoch sollten die „Europäer“ ihm, wo immer möglich, die Hand reichen – nur zu einem nicht.

          Schweinefleisch-Debatte : „Da wird eine Rechnung aufgemacht“

          Zwei Leipziger Kitas wollten kein Schweinefleisch mehr anbieten. Migrationsforscher Werner Schiffauer erklärt im Interview, wieso das Thema die Gemüter erregt – und inwiefern solche Beschlüsse kontraproduktiv sein können.
          Macron zählt zu den größten Fans der frisch gewählten deutschen EU-Kommissionspräsidentin.

          Lob von Macron : Das Wunder von der Leyen

          Emmanuel Macron ist der erste ausländische Staatschef, den EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen besucht. Und der Präsident gerät abermals ins Schwärmen.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.