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Indonesien : Merkel nach Jakarta abgereist

  • Aktualisiert am

Zum ersten Mal reist die Bundeskanzlerin nach Indonesien Bild: dpa

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ist am Montag zu einem Kurzbesuch nach Indonesien abgereist. Es ist das erste Mal, dass sie das bevölkerungsreichste muslimische Land der Welt besucht.

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          Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) besucht erstmals Indonesien. Mit ihrem Aufenthalt an diesem Dienstag und Mittwoch will sie die Beziehungen zu dem aufstrebenden Inselstaat sowie zum ganzen Verband der südostasiatischen Nationen (Asean) mit Sitz in Indonesiens Hauptstadt Jakarta stärken. Indonesien hat 240 Millionen Einwohner und ist der bevölkerungsreichste muslimische Staat der Welt. Sein Wirtschaftswachstum betrug 2011 6,5 Prozent.

          Mit Staatspräsident Bambang Yudhoyono will Merkel am Dienstag in Jakarta über globale Friedenssicherung, Klimawandel und Umweltschutz sowie Pirateriebekämpfung sprechen. Indonesien liegt an der Straße von Malakka, einem der weltweit wichtigsten Seewege. Merkel trifft auch die Spitze des Verfassungsgerichts sowie Gewerkschafter und Menschenrechtler. Am Mittwoch besucht sie das Tsunami-Frühwarnzentrum, das 2011 für 53 Millionen Euro zum Großteil durch das Geoforschungszentrum Potsdam mit indonesischen Partnern aufgebaut wurde.

          2004 waren durch ein Erdbeben der Stärke 9,1 mit dem Epizentrum 85 km vor der Küste Nordwest-Sumatras und einer dadurch ausgelösten Flutwelle 230.000 Menschen, davon 165.000 allein in Indonesien, ums Leben gekommen. Von dem Tsunami waren die Menschen völlig überrascht worden. Die Kanzlerin wird von Politikern aller Bundestagsfraktionen sowie deutschen Unternehmern begleitet. Bei den Wirtschaftsbeziehungen geht es vor allem um Verkehrsprojekte und erneuerbare Energien.

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