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Steigende Infektionszahlen : Indische Mutante bedroht britische Lockerungen

Menschen sitzen am 16. April in einer Straße im Londoner Stadtteil Soho an Restauranttischen. Bild: AFP

Die Briten freuen sich auf weitere Öffnungsschritte. Aber die sind in Gefahr. Denn die indische Corona-Mutante breitet sich im Land aus. Wissenschaftler warnen, dass es schon bald zu mehr Krankenhauseinweisungen kommen könnte.

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          Viele in Europa blicken gerade neiderfüllt auf die Briten, die schon länger wieder in Cafés und Biergärten sitzen und ab Montag auch in Restaurants und Kinos gehen dürfen. Aber die optimistische Stimmung ist getrübt, seit sich die sogenannte indische Variante im Land ausbreitet. Die Regierung gibt sich noch zuversichtlich, dass der nächste Öffnungsschritt am Montag und auch der vierte und letzte am 21. Juni gegangen werden können, aber erste Wissenschaftler äußern sich skeptisch. Sollte sich die Virusvariante auch unter Älteren ausbreiten und das Gesundheitssystem belasten, „steht Schritt Vier in Frage“, sagte der Epidemiologe Paul Hunter am Freitag.

          Jochen Buchsteiner
          Politischer Korrespondent in London.

          Bis vor kurzer Zeit ging die Zahl der Ansteckungen kontinuierlich zurück, was einerseits dem erfolgreichen Impfprogramm zugeschrieben wird – 68 Prozent der Erwachsenen sind mittlerweile mit mindestens einer Dosis immunisiert. Gewirkt haben aber auch die Corona-Maßnahmen, die in manchen Bereichen noch heute strenger sind als in vielen EU-Ländern: Das Treffen in Innenräumen ist erst ab kommender Woche wieder gestattet, und die Auslandsreisebeschränkungen bleiben drakonisch.

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