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Corona-Angst in Mexiko : „Schlimmer als in New York, Madrid oder der Lombardei“

  • -Aktualisiert am

Schwierige Zeiten auch für Straßenmusikanten: Mitte Mai warten in Mexiko-Stadt Mariachis auf Kunden. Bild: dpa

Kaum irgendwo auf der Welt wird so selten auf das Coronavirus getestet wie in Mexiko. Die wenigen Zahlen, die zur Verfügung stehen, sind alarmierend. Die Sorge in der Bevölkerung wächst.

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          „Das wird schon alles wieder.“ Der Fahrer steuert sein pink-weißes Taxi durch die Straßen der mexikanischen Hauptstadt. Normalerweise sei hier im Zentrum der 20-Millionen-Metropole mehr los. Aber: „Vor ein paar Wochen“, als das mit dem Virus „noch schlimmer gewesen“ sei, habe er noch weniger zu tun gehabt, sagt er. Ganz wichtig: Man müsse „den Weg zur Normalität zurückfinden". Einen Mundschutz trage er deswegen jetzt auch nicht mehr.

          Während sich ein Teil der Bevölkerung in Zweckoptimismus übt, sind viele andere Menschen in Mexiko nach wie vor tief besorgt. In Sachen Coronavirus sei das Schlimmste keinesfalls überstanden, sagen vor allem Bürger aus höheren Bildungsschichten. In den wohlhabenden Stadtvierteln sind die Straßen leerer als anderswo. Aus Angst vor Ansteckung bleiben vor allem diejenigen zu Hause, die es sich leisten können. Die, die trotzdem rausgehen, haben aufgerüstet: Mundschutz, Plastikvisier, Gummihandschuhe.

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