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Transgender und Feministinnen : Labour im Bann der Identitätspolitik

Eine Regenbogenflagge weht im März 2014 über einem Regierungsgebäude in London Bild: AP

In der Labour Party kämpfen Transgender gegen Frauenrechtler. Es geht um die Frage, wessen Anliegen wichtiger sind. Dabei droht die innerparteiliche Meinungsfreiheit unter die Räder zu geraten.

          5 Min.

          Verwandelt sich die britische Labour Party von einer politischen Partei in einen „unzivilisierten, autoritären Kult“? Trevor Phillips fürchtet das. Nach drei Jahrzehnten Mitgliedschaft wurde er kürzlich wegen „Islamophobie“ ausgeschlossen.

          Jochen Buchsteiner

          Politischer Korrespondent in London.

          Andere bei Labour, vor allem Frauen, werfen ihrer Partei eine Hexenjagd im Namen des Transgender-Aktivismus vor. Ihre Partei sei in einer „Reinheitsspirale“ gefangen, schrieb die Kolumnistin Janice Turner unlängst. In der Fixierung auf identitätspolitische Themen verträten die Reinen in der Labour Party immer abstrusere Positionen, während die für unrein Erklärten „angeprangert und vernichtet“ würden.

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