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Impeachment-Ermittlungen : Trumps Nerven liegen blank

Donald Trump am 4. Oktober 2019 vor Journalisten im Garten des Weißen Hauses. Bild: AP

Der amerikanische Präsident duldet nicht den Hauch von Kritik aus den eigenen Reihen. Die Republikaner fürchten, dass seine Strategie die Lage nur verschlimmert.

  • -Aktualisiert am
          4 Min.

          Mitt Romney ist nicht der einzige Republikaner, der es gewagt hat, Donald Trumps Verhalten in der Ukraine-Affäre zu kritisieren. Doch auf die Äußerung des Senators aus Utah reagierte der amerikanische Präsident besonders empfindlich. Romney hatte auf Twitter geschrieben: „Wenn der einzige Amerikaner, den der Präsident herausgreift, um ihn zum Gegenstand chinesischer Ermittlungen zu machen, sein Gegenspieler von den Demokraten inmitten parteiinterner Vorwahlen ist, fällt es schwer, zu glauben, dass es nicht politisch motiviert ist.“ Dann fügte er hinzu: Der scham- und präzedenzlose Appell an China und die Ukraine, gegen Joe Biden zu ermitteln, sei „falsch und empörend“.

          Majid Sattar
          Politischer Korrespondent für Nordamerika mit Sitz in Washington.

          Trump offenbarte daraufhin, wie es um sein Nervenkostüm bestellt ist. Er fluchte über den Präsidentschaftskandidaten von 2012: Romney habe nie gewusst, wie man gewinne. Er sei ein „aufgeblasener Arsch“, der ihn, Trump, von Beginn an bekämpft habe – außer als er um seine Fürsprache im Senatswahlkampf bat und als er ihn angefleht habe, ihn zum Außenminister zu machen. Romney sei schlecht für die Republikaner. Später legte Trump nach: Er höre, dass man in Utah die Wahl des „aufgeblasenen Romney“ für einen Fehler halte. Dem stimme er zu. Er sei ein Narr, der den Demokraten in die Karten spiele.

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