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Bidens und Putins Atomwaffen : „Sie haben die Möglichkeit, die ganze Welt auszuradieren“

Der russische Präsident Waldimir Putin und der amerikanische Präsident Joe Biden am Mittwoch in Genf Bild: AFP

Das erste Treffen von Biden und Putin hat begonnen. Beatrice Fihn, Direktorin der Internationalen Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen, spricht im F.A.Z.-Interview über nukleare Aufrüstung und toxische Männlichkeit in der Politik.

          3 Min.

          Frau Fihn, Ihre Organisation hat 2017 den Friedensnobelpreis für ihr Engagement gegen Atomwaffen bekommen. Nun treffen sich mit Joe Biden und Wladimir Putin die zwei nuklearen Supermächte der Welt vor Ihrer Haustür in Genf. Was erhoffen Sie sich davon?

          Sofia Dreisbach
          Redakteurin in der Politik.

          Es ist ein aufregender Moment. Natürlich gibt es eine Bandbreite von Themen, aber ich denke, Atomwaffen stehen ganz oben auf der Liste. Russland und die Vereinigten Staaten haben neunzig Prozent aller nuklearen Waffenarsenale. Diese beiden Individuen, Biden und Putin, haben die Möglichkeit, so ziemlich die ganze Welt auszuradieren. Das wird also einen wichtigen Teil der Gespräche ausmachen.

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