https://www.faz.net/-gpf-9j5n7

Huawei-Affäre : Trudeau feuert kanadischen Botschafter in China

  • Aktualisiert am

Kanadas Premierminister Justin Trudeau Bild: AP

Kanadas Premierminister hat seinen obersten Diplomaten in China zum Rücktritt aufgefordert. Der Botschafter hatte mit Äußerungen über die festgenommene Huawei-Finanzchefin Irritationen ausgelöst.

          Kanadas Premierminister Justin Trudeau hat seinen Botschafter in China, John McCallum, gefeuert. Er habe McCallum um dessen Rücktritt gebeten und diesen angenommen, erklärte Trudeau am Samstag. Nähere Angaben machte der Premierminister nicht.

          McCallum hatte in den vergangenen Tagen mit Äußerungen zum Fall der in Kanada festgenommenen Huawei-Finanzchefin Meng Wanzhou für Irritationen gesorgt. Der Botschafter hatte unter anderem gesagt, der Auslieferungsantrag der Vereinigten Staaten sei fehlerbehaftet. Später sagte er, es wäre „gut für Kanada“, wenn die Amerikaner den Auslieferungsantrag fallen ließen.

          Meng war Anfang Dezember auf Betreiben der Vereinigten Staaten in Kanada festgenommen worden. Die amerikanische Justiz wirft ihr einen Verstoß gegen die Iran-Sanktionen vor und verlangt ihre Auslieferung. Meng ist zwar mittlerweile auf Kaution frei, das Verfahren zu ihrer Auslieferung an die Vereinigten Staaten läuft aber noch.

          Weitere Themen

          „Sie können sich auf mich verlassen“ Video-Seite öffnen

          AKK zur Bundeswehr : „Sie können sich auf mich verlassen“

          75 Jahre nach Attentat auf Hitler legten am Samstag im Ehrenhof des Bendlerblocks in Berlin 400 Rekrutinnen und Rekruten der Bundeswehr ihr Gelöbnis ab. Annegret Kramp-Karrenbauer hielt ihre erste öffentliche Rede nach ihrem Amtsantritt als Verteidigungsministerin.

          Topmeldungen

          Mini Cooper SE : Minimaler Stromschlag

          Mini schickt sich an, ein vollelektrisches Modell auf den Markt zu bringen. 200 Kilometer Reichweite für 32.500 Euro – da darf man maximal gespannt sein.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.