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Trotz Verbotes : Hongkongs Regierungskritiker wollen weiter demonstrieren

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Regierungskritiker haben in Hong Kong trotz des Demonstrationsverbots weitere Proteste geplant. Bild: AP

Seit Beginn der Proteste im Juni haben die Polizeikräfte in Hongkong mehr als 600 Personen festgenommen. Aktivisten stellen sich auch für den Sonntag auf weitere Zusammenstöße mit der Polizei ein.

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          In Hongkong haben sich Regierungskritiker am Sonntag trotz Demonstrationsverbote der Polizei auf wiederholte Kundgebungen vorbereitet. Proteste gegen die Regierung sind an verschiedenen Orten der chinesischen Sonderwirtschaftszone geplant. Am dritten Tag in Folge soll auch der Internationale Flughafen der Millionenmetropole wieder besetzt werden.

          Am Samstag hatten Sicherheitskräfte bei Zusammenstößen mit Demonstranten wiederholt Tränengas eingesetzt. Nach Polizeiangaben wurden 16 Menschen festgenommen. Ihnen wird die Teilnahme an nicht erlaubten Kundgebungen und der Besitz von „Offensiv-Waffen“ vorgeworfen. Seit Beginn der Proteste im Juni haben die Behörden über 600 Menschen festgenommen.

          Die Regierung in Peking hat die Proteste scharf verurteilt und unter anderem die Hongkonger Fluglinie Cathay Pacific Airways aufgerufen, gegen Personal vorzugehen, das sich an den Demonstrationen beteiligt hat. Das Unternehmen teilte mit, jeden „übermäßig radikalen“ Angestellten von Flügen zu chinesischen Zielen ausschließen. Außerdem sei ein Pilot vom Dienst suspendiert worden, der bei den Protesten festgenommen worden war.

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