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Hochrechnungen : Salvinis Partei verliert Regionalwahl in Italien

  • Aktualisiert am

Matteo Salvini bei einer Wahlveranstaltung am 23. Januar 2020 in Bibbiano Bild: Reuters

Ein herber Rückschlag für Oppositionschef Matteo Salvini: Bei einer wichtigen Regionalwahl erlebt seine Partei ein Debakel. Davon profitieren die Sozialdemokraten.

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          Die Partei des italienischen Rechtspopulisten Matteo Salvini ist bei der wichtigen Regionalwahl in der Emilia-Romagna laut Hochrechnungen gescheitert. Der Mitte-Links-Kandidat der Sozialdemokraten, Stefano Bonaccini, kam laut einer Hochrechnung für den Sender La7 am Sonntag auf 51,8 Prozent der Stimmen. Die Kandidatin der rechten Lega Salvinis, Lucia Borgonzoni, unterlag demnach mit 41,5 Prozent.

          Die Wahl in der Region gilt als wichtiger Test für die Regierung in Rom aus Fünf-Sterne-Bewegung und Sozialdemokraten, da die Emilia-Romagna seit jeher in linker Hand ist. Ein Verlust an die Lega wäre ein schwerer Schlag für die Regierung des parteilosen Premierministers Giuseppe Conte gewesen.

          Zeitgleich wurde auch in Kalabrien gewählt, wo sich laut Hochrechnungen die Mitte-Rechts-Kandidatin der Partei Forza Italia, Jole Santelli, durchsetzte. Die Sterne-Bewegung erlebte demnach in beiden Regionen ein Debakel.

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