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Handy-Spiel „Clash of Clans“ : Strache soll In-App-Käufe mit FPÖ-Kreditkarte bezahlt haben

  • Aktualisiert am

Heinz Christian Strache, ehemaliger FPÖ-Parteichef, steht in der Spesen-Affäre unter Druck Bild: dpa

Österreichs ehemaliger Vizekanzler Heinz-Christian Strache soll im Smartphone-Spiel „Clash of Clans“ Käufe getätigt haben, die über die Kreditkarte seiner früheren Partei abgerechnet wurden. Der frühere FPÖ-Politiker spricht von einem Versehen.

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          Der mutmaßliche Spesen-Skandal um das ehemalige FPÖ-Mitglied Heinz-Christian Strache ist um eine Facette reicher: Einem Bericht der Tageszeitung „Kurier“ zufolge hat der frühere österreichische Vizekanzler die Parteikreditkarte genutzt, um In-App-Käufe in dem Spiel „Clash of Clans“ zu tätigen – einem Mehrspieler-Strategiespiel, das sich auf dem Smartphone und Tablet spielen lässt. Die genutzte Kreditkarte soll demnach im App-Store hinterlegt gewesen sein, so dass Strache im Spiel ohne zusätzliche Autorisierungen für geringe Beträge Fortschritte erwerben konnte.

          In dem Fall habe es sich um ein Handy gehandelt, das auf die FPÖ-Geschäftsstelle registriert gewesen sei. Aus diesem Grund soll das Telefon mit der Parteikreditkarte verknüpft gewesen sein. Auch im iTunes-Store soll die Kreditkarte hinterlegt gewesen sein. Als die In-App-Käufe auf der Kreditkarte erschienen sind, soll Strache von seiner Partei darüber informiert worden sein. Daraufhin habe Strache erklärt, die Käufe hätten versehentlich stattgefunden. Den offenen Betrag habe er aber beglichen.

          Abgerechnet aus der „Handkassa“

          Um welche Summen es sich bei den von Strache durchgeführten App-Transaktionen handelt, ist nicht bekannt. Abgerechnet wurden die Beträge nicht von dem Parteikonto, sondern aus der „Handkassa“, wie Straches Anwalt in einer Stellungnahme erklärt. Darüber werden sonst vor allem Hotel-Übernachtungen, Restaurantbesuche, Benzin- und Fahrtkosten abgerechnet.

          Das Handy-Spiel „Clash of Clans“ beruht auf dem Free-to-Play-Geschäftsmodell. Das Herunterladen der App ist demnach kostenlos. Das Spiel finanziert sich durch sogenannte In-App-Käufe, die Spieler tätigen um ihren Entwicklungsfortschritt im Spiel durch den Kauf von Juwelen zu beschleunigen. In der comichaften Fantasiewelt von „Clash of Clans“ bauen sich die Spieler Dörfer und kämpfen gegen feindliche Spieler.

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