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Luftangriff auf Pakistan : Hat das indische Militär ein Dschihadisten-Lager bombardiert?

  • Aktualisiert am

Demonstranten in indischen Teil Kaschmirs suchen am Dienstag bei Zusammenstößen mit indischen Sicherheitskräften Deckung. Bild: dpa

Nach Angaben des indischen Außenministeriums sind bei einem Angriff in Pakistan 300 Kämpfer getötet worden. Das pakistanische Militär behauptet dagegen, den Luftangriff verhindert zu haben.

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          Knapp zwei Wochen nach dem schweren Anschlag im indischen Teil Kaschmirs hat Indiens Luftwaffe nach eigenen Angaben am Dienstag ein Ausbildungslager von Islamisten in Pakistan bombardiert. Informationen des Geheimdiensts zufolge habe die islamistische Gruppe Jaish-e-Mohammad (JeM) weitere Attentate geplant, teilte das Außenministerium mit.

          Indischen Regierungskreisen zufolge wurden bei dem Luftschlag 300 Kämpfer getötet. Pakistans Militär teilte dagegen mit, bei dem Luftangriff habe es keine Opfer gegeben. Pakistans Luftwaffe habe die indischen Militärmaschinen abgefangen, sagte ein Militärsprecher. Pakistans Außenminister Shah Mahmood Qureshi warnte Indien davor, die Lage nicht weiter eskalieren zu lassen.

          Zwischen den Atommächten Indien und Pakistan haben die Spannungen zugenommen, nachdem am 14. Februar ein Selbstmordattentäter einen Bus mit paramilitärischen Polizisten im indischen Teil Kaschmirs angegriffen und sich in die Luft gesprengt hat. Die islamistische Gruppe JeM aus Pakistan reklamierte den Anschlag mit 40 Toten für sich. Der Militärkommandant im indischen Bundesstaat Kaschmir warf dem pakistanischen Geheimdienst vor, hinter dem seit Jahrzehnten schwersten Anschlag auf Sicherheitskräfte in der Krisenregion zu stecken. Pakistan wies eine Beteiligung an dem Attentat zurück.

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