https://www.faz.net/-gpf-9lx69

Vereinigte Staaten : Hacker veröffentlichen Daten über Tausende Polizisten

  • Aktualisiert am

FBI-Zentrale in Washington Bild: Reuters

Klarnamen, Adressen und Telefonnummern von Tausenden FBI-Beamten sind im Netz aufgetaucht. Der Beutezug wurde offenbar durch Schwachstellen auf mehreren Websites ermöglicht.

          Eine Hacker-Gruppe soll Dutzende Dateien mit persönlichen Daten von Tausenden Beamten der amerikanischen Bundespolizei FBI im Internet veröffentlicht haben. Das berichtet die amerikanische Website TechCrunch am Samstagmorgen.

          Demnach haben die Hacker Schwachstellen auf drei Websites ausgenutzt, die in indirekter Verbindung zur nationalen FBI-Akademie in Quantico im Bundesstaat Virginia stehen. Sie luden den Inhalt der Server herunter und boten ihn auf ihrer eigenen Website zum Download an.

          Bekannte Schwachstellen ausgenutzt

          Der Datensatz enthielt laut dem Bericht etwa 4000 Einträge einschließlich Klarnamen, privaten und dienstlichen E-Mail-Adressen, Berufsbezeichnungen, Telefonnummern und Postadressen. Die Firma FBI National Academy Associates, die die kompromittierten Websites betreibt, war für TechCrunch zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

          Einer der mutmaßlichen Hacker kommunizierte über einen verschlüsselten Messenger-Dienst mit der Redaktion von TechCrunch und gab an, mehr als tausend Websites gehackt zu haben. Man verfüge über Daten von mehr als einer Millionen Regierungsmitarbeitern und sortiere sie derzeit noch. Ein Großteil solle kostenlos veröffentlicht werden, um zu beweisen, dass man etwas „Interessantes“ zu verkaufen habe. Die Gruppe umfasst nach eigenen Angaben mehr als zehn Mitglieder und hat öffentlich bekannte Schwachstellen wie etwa veraltete Plug-Ins ausgenutzt.

          Weitere Themen

          Hooligans attackieren Schwule auf LGBT-Parade Video-Seite öffnen

          Homophobe Gewalt in Polen : Hooligans attackieren Schwule auf LGBT-Parade

          Während der ersten Gay-Pride-Parade in der polnischen Stadt Bialystok kam es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen. Hooligans und Ultranationalisten attackieren und beleidigten die Teilnehmer. Am Ende musste die Polizei einschreiten.

          Topmeldungen

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.