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Venezuelas blockierte Grenzen : Der Kampf um die Hilfslieferungen

Das Maduro-Regime hält alle Transportwege ins Land blockiert. Parlamentspräsident Guaidó mobilisiert die Massen für die Öffnung eines humanitären Korridors. Nicht nur für ihn steht viel auf dem Spiel.

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          Wieder sind es Abertausende, die auf die Straßen strömen. Wie ein Menschenmeer wirkt die Avenida Francisco Miranda in der venezolanischen Hauptstadt Caracas. Und mittendrin Juan Guaidó. Wenn er ruft, dann kommen die Venezolaner. Der von zahlreichen Regierungen anerkannte Übergangspräsident Venezuelas hat inzwischen die meisten Bürger des Landes hinter sich. Er will das Ende des Maduro-Regimes herbeiführen und Neuwahlen ausrufen.

          Tjerk Brühwiller

          Freier Berichterstatter für Lateinamerika mit Sitz in São Paulo.

          Guaidó hat Präsident Nicolás Maduro unter enormen Druck gesetzt. Maßgeblich unterstützt wird er dabei von den Vereinigten Staaten. Seit Tagen treffen in der kolumbianischen Grenzstadt Cúcuta Hilfsgüter aus Amerika und aus anderen Ländern ein und werden dort für den Weitertransport gesammelt. Der Konvoi ist bereit, die Grenze zu überqueren.

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