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„Humanitäre Krise“ : Zahl der Übertritte an Grenze zu Mexiko steigt

  • Aktualisiert am

Amerikanische Grenzschutzbeamte nehmen illegale Migranten an Bord. Bild: Reuters

Rund 76.000 Migranten sind im Februar an der Grenze zwischen Mexiko und den Vereinigten Staaten aufgegriffen worden. Das sind so viele wie seit fünf Jahren nicht mehr.

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          Die Zahl der zentralamerikanischen Migranten, die illegal über die mexikanische Grenze in die Vereinigten Staaten einreisen, ist deutlich angestiegen. Im Februar wurden rund 76.100 Migranten nach einer Einreise aus Mexiko auf amerikanischem Territorium gestoppt, wie die Grenzpolizei am Dienstag mitteilte. Das ist die höchste monatliche Zahl seit Oktober 2013. Unter den Migranten waren rund 6800 unbegleitete Minderjährige.

          Die meisten Migranten kommen aus den zentralamerikanischen Staaten Guatemala, Honduras und El Salvador. Der Chef des amerikanischen Grenzschutzes, Kevin McAleenan, sprach von einer „humanitären“ Krise und einer Krise der „nationalen Sicherheit“.

          Im Kampf gegen die illegale Einwanderung will Präsident Donald Trump eine Mauer an der Grenze zu Mexiko errichten. Zur Finanzierung des höchst umstrittenen Vorhabens rief er im Februar den Notstand aus, weil ihm der Kongress die Mittel verweigerte.

          Dieser könnte in den nächsten Tagen jedoch den Notstand widerrufen, wenn der Senat eine entsprechende Resolution verabschiedet. Das von den Demokraten dominierte Repräsentantenhaus hatte das bereits getan und im Senat haben vier Republikaner signalisiert, dass sie sich der demokratischen Opposition anschließen wollen. Trump könnte die Entschließung mit einem Veto zurückweisen. Da eine dann notwendige Zwei-Drittel-Mehrheit das Veto zu überstimmen höchstwahrscheinlich im Kongress nicht zu Stande kommt, werden sich als Nächstes wohl die Gerichte mit dem Notstand befassen müssen.

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