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Gouverneurswahl in Virginia : Auf Distanz zu Biden und Trump

  • -Aktualisiert am

Der republikanische Kandidat für die Gouverneurswahl in Virginia: Glenn Youngkin Bild: AFP

In Virginia geht der demokratische Kandidat für die Gouverneurswahl auf Distanz zu Biden. Sein republikanischer Konkurrent achtet auf Abstand zu Trump. Die Wahl dient als Blaupause für die Kongresswahl.

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          Bevor sich am Abend der amerikanischen Präsidentenwahl im Herbst vergangenen Jahres die Blicke nach Georgia, Arizona und Pennsylvania richteten, sorgte Virginia bei den Wählern Joe Bidens kurzzeitig für Irritation. Die Demokraten hatten die Wahlleute des Bundesstaates fest für sich eingeplant. Doch die ersten Zahlen, die gemeldet wurden, sahen Donald Trump vorne. Nur die Ruhe, das werde schon noch, hieß es immer wieder: Das nördliche Virginia habe noch keine Ergebnisse gemeldet. Und so war es dann auch: Am Ende gewann Biden den Bundesstaat mit zehn Prozentpunkten Vorsprung.

          Majid Sattar
          Politischer Korrespondent für Nordamerika mit Sitz in Washington.

          Seit 2008, seit Barack Obama, lagen die demokratischen Präsidentschaftskandidaten in dem Südstaat stets vorne. Virginia ist eine Erfolgsgeschichte der Partei: Von 1952 an hatten nämlich mit Ausnahme von 1964 – der Wahl nach dem Attentat auf John F. Kennedy – immer die republikanischen Kandidaten gewonnen. Inzwischen stellen die Demokraten auch beide Senatoren des Bundesstaates mit seinen achteinhalb Millionen Einwohnern.

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