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Gewalt vor Olympischen Spielen : Sieben Tote bei Schusswechsel im Kaukasus

  • Aktualisiert am

Verschärfte Kontrollen: Nach den Anschlägen in Wolgograd sind 37.000 Sicherheitskräfte zum Schutz der Winterspiele in Sotschi im Einsatz Bild: picture alliance / maxppp

Drei Wochen vor dem Beginn der Olympischen Winterspiele in Sotschi gehen Sicherheitskräfte erbittert gegen militante Islamisten vor.

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          In der russischen Kaukasus-Region sind am Mittwoch drei Soldaten und vier Rebellen bei einem Schusswechsel getötet worden. Fünf weitere Soldaten seien verletzt worden, teilten die russischen Behörden am Mittwoch mit. Die Sicherheitskräfte hatten eine Rebellengruppe in einem Haus in der Gegend von Chasawjurtowsk in der Region Dagestan im Nordkaukasus aufgespürt und angegriffen.

          In der Region kämpfen Islamisten für einen eigenen Staat. Fast täglich kommt es dort zu Angriffen von Extremisten. Die Olympia-Stadt Sotschi liegt an den westlichen Ausläufern des Kaukasus.

          Bei zwei Selbstmordanschlägen im südrussischen Wolgograd waren im Dezember vergangenen Jahres mindestens 34 Menschen getötet worden. Die Anschläge verstärkten die Sorge der russischen Regierung um die Sicherheit der Wettkämpfe in Sotschi. Denn die Rebellen hatten angekündigt, die Spiele auch durch den Einsatz von Gewalt verhindern zu wollen.

          Nach den Anschlägen in Wolgograd verstärkte die Regierung die Sicherheitsvorkehrungen in Sotschi massiv. Mittlerweile sind etwa 37.000 Sicherheitskräfte zum Schutz der Olympischen Spiele im Einsatz. Die Eröffnungszeremonie ist für den 7. Februar geplant.

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