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Gewalt in Lateinamerika : Filmemacher im Norden Kolumbiens erschossen

  • Aktualisiert am

Die hügelige Landschaft des kolumbianischen Bundesstaats Tolima. Hier hatte Bundesaußenminister Maas das Reintegrationslager (ECTR) ehemaliger FARC-Kombattanten besucht. Bild: dpa

Mauricio Lezama hatte an einem Kurzfilm über Gewaltopfer des Bürgerkrieges gearbeitet. Für den Mord an ihm wird eine Splittergruppe der ehemaligen Guerilla-Gruppe Farc verantwortlich gemacht.

          Ein kolumbianischer Filmemacher ist bei Dreharbeiten im Nordosten des Landes getötet worden. Der Dokumentarfilmer Mauricio Lezama habe an einem Kurzfilm über Gewaltopfer des Bürgerkrieges gearbeitet, als er am Donnerstag in der Stadt Arauquita in der Provinz Arauca von vier Männern erschossen worden sei, erklärte Gouverneur Ricardo Arévalo. Bei den Angreifern soll es sich demnach um Mitglieder einer Splittergruppe der aufgelösten Farc-Guerilla handeln.

          Arauca an der Grenze zu Venezuela ist ein wichtiger Drogenumschlagplatz. In der Region sind nach Regierungsangaben rund 1700 abtrünnige Farc-Mitglieder aktiv, die das 2016 zwischen der Farc und der kolumbianischen Regierung ausgehandelte Friedensabkommen ablehnen. Sie finanzieren sich vor allem über Drogenhandel.

          Lezamas Dokumentarfilmprojekt „Mayo“ befasste sich mit der Ermordung einer Krankenschwester in der Region.

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