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Nach Autobombe : Gefechte und mehrere Tote bei Anschlag in Somalia

  • Aktualisiert am

Sicherheitskräfte und Rettungsdienste stehen am Ort einer Explosion in der somalischen Hauptstadt. Bild: dpa

Bei einem Anschlag auf ein Hotel in Somalias Hauptstadt Mogadischu sind mindestens 25 Menschen ums Leben gekommen. Die Terrorgruppe al Shabaab hat sich zur Tat bekannt.

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          Mindestens 25 Personen sind bei einem Anschlag in Somalias Hauptstadt Mogadischu ums Leben gekommen. Etwa 80 weitere Menschen wurden laut dem lokalen Radiosender Shabelle verletzt. Die Terrorgruppe al Shabaab übernahm bereits Verantwortung für die Gewalt. Deren Mitglieder lieferten sich am Freitag stundenlange Gefechte mit somalischen Sicherheitskräften.

          Zuvor hatte es nahe einem Hotel, das von Regierungsvertretern genutzt wird, eine schwere Explosion gegeben. Sicherheitskräfte retteten nach eigenen Angaben Dutzende Zivilisten aus dem Hotel und nahe gelegenen Gebäuden. Ein Selbstmordattentäter sei an dem Angriff beteiligt gewesen, sagte Polizist Ali Hassan Kulmiye am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. Es soll sich um eine in einem Lastwagen deponierte Bombe gehandelt haben.

          Die Explosion habe massive Zerstörungen an umliegenden Geschäften verursacht, sagte Kulmiye. Noch Kilometer weiter soll die Erschütterung zu spüren gewesen sein.

          In Mogadischu und anderen Orten im Süden und Zentrum von Somalia verübt al Shabaab immer wieder Anschläge. Die mit Al Qaida verbundenen Fundamentalisten wurden 2011 aus Mogadischu vertrieben, verüben aber weiterhin regelmäßig Anschläge. Die Terrorgruppe kontrolliert noch immer weite Teile Somalias. Ihr Ziel ist es, einen islamistischen Gottesstaat am Horn von Afrika zu errichten. Al Shabaab lehnt die somalische Regierung ab.

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