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Warnung vor „Italianisierung“ : Gefährdet die neue Regierung Südtirols Autonomie?

Ministerpräsidentin Giorgia Meloni am 23. Oktober Bild: EPA

Südtiroler Verbände warnen vor „nationalistischen Kräften“, die angeblich die Autonomie der Region untergraben wollen. Der Landeshauptmann hofft hingegen auf den neuen Regionalminister in Rom.

          3 Min.

          Wie schlimm kommt es für Südtirol unter der neuen Regierung in Rom unter Führung von Giorgia Meloni? Wird sich in der fernen Hauptstadt nationalistischer Furor breitmachen? Oder gelingt die Fortsetzung des zuletzt gedeihlichen Dialogs zwischen Bozen und Rom?

          Matthias Rüb
          Politischer Korrespondent für Italien, den Vatikan, Albanien und Malta mit Sitz in Rom.

          Schon vor der Vereidigung der Mitte-rechts-Regierung vom Samstag hatten Verbände und Parteien in Bozen Alarm geschlagen. Der Südtiroler Schützenbund (SSB), selbst ernannte Speerspitze im Kampf um Tradition und Selbstbehauptung der deutschsprachigen Mehrheit in der norditalienischen Provinz, warnte am 14. Oktober in einer Presseerklärung: „Nationalistische Kräfte arbeiten mit Nachdruck daran, zentrale Pfeiler unserer Autonomie zu untergraben.“

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