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Gedenken an den 11. September : Obama: Entschlossen im Kampf

  • Aktualisiert am

Bild: reuters

In aller Welt wurde an diesem Freitag der Opfer der Terroranschläge vom 11. September 2001 gedacht. Der amerikanische Präsident Obama rief dazu auf, „die Entschlossenheit des Kampfes gegen jene zu erneuern, die diesen barbarischen Akt begangen haben“.

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          Millionen Menschen in den Vereinigten Staaten und in aller Welt haben am Freitag der Opfer der Terroranschläge vom 11. September 2001 gedacht. Tausende versammelten sich trotz Regens in New York, Washington und Shanksville in Pennsylvania am achten Jahrestag der Anschläge, bei denen fast 3000 Menschen getötet wurden.

          Barack Obama und seine Frau Michelle, die erstmals seit ihrem Einzug ins Weiße Haus als Präsident und First Lady einen Jahrestag der Anschläge begingen, gedachten am Morgen bei einer kurzen Zeremonie im Garten des Weißen Hauses sowie später vor dem Pentagon der Opfer der Terrorangriffe.

          In New York sprachen am „Ground Zero“, wo die von den entführten Flugzeugen entführten Zwillingstürmen des „World Trade Centers“ in sich zusammenstürzten, der New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg sowie andere Politiker.

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          Präsident Obama rief in seiner kurzen Ansprache vor dem Pentagon dazu auf, „die Entschlossenheit des Kampfes gegen jene zu erneuern, die diesen barbarischen Akt begangen haben“. Der Präsident versicherte, „wir werden alles in unserer Macht Stehende unternehmen, um die Sicherheit Amerikas zu gewährleisten“. An der Zeremonie nahmen neben Michelle Obama auch Verteidigungsminister Robert Gates sowie der Vorsitzende der Vereinigten Stabschefs, Admiral Michael Mullen, teil.

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          Der frühere amerikanische Präsident George W. Bush, der als Reaktion auf die vom Terrornetz Al Qaida von Afghanistan aus geplanten Anschläge im Oktober 2001 die amerikanisch geführte Invasion am Hindukusch befohlen hatte, würdigte in einer Erklärung „den Mut und die Opferbereitschaft“ von Soldaten, Sicherheitskräften und Freiwilligen. „Lasst uns an diesem Tag unsere Entschlossenheit erneuern, dass das Böse nicht wieder zu uns zurückkehrt“, heißt es in der Erklärung Bushs.

          Während der Feierlichkeiten in Washington kam es zu einem Zwischenfall auf dem Fluss Potomac, bei dem die Küstenwache das Feuer auf ein Boot eröffnete, das in einer Sicherheitssperrzone gefahren war.

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