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Gauck in den Niederlanden : Gebt uns die Pferde zurück!

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Die Stadtmitte des niederländischen Dorfs Alem Bild: Kaufhold, Marcus

In den Niederlanden wird die Erinnerung an Krieg und Besatzung lebendig gehalten. Doch lastet ein Schweigen auf vielen Familien. Mit Gauck darf zum ersten Mal ein Deutscher die Rede am Befreiungstag halten.

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          Ich bin Joop Snep aus Amsterdam und ich bin hier, weil ich das Glück hatte, drei Konzentrationslager zu überleben.“ Sechzehn Schulkinder lauschen dem Neunzigjährigen, dessen Enkel mit ihnen die Dorfschule von Alem besuchen. Snep berichtet, wie sein katholischer Vater ihn das Tischlern lehrte und deutsche Juden in die Niederlande schmuggelte: Er organisierte Urlaubsreisen für Holländer, gern nach Königswinter, und die Grenzer merkten nicht, dass der Bus immer erst auf dem Rückweg voll besetzt war. Snep berichtet, wie er seinem Vater später half, Juden aus den besetzten Niederlanden hinauszuschmuggeln: Er übermittelte Augen- und Haarfarbe an die Amsterdamer Zentralstelle des Widerstands für falsche Papiere und führte kleine Gruppen von Flüchtlingen in den Süden, wo er sie nachts über Äcker auf einen Bauernhof in Belgien geleitete.

          Andreas Ross

          Verantwortlicher Redakteur für Politik Online und stellvertretender verantwortlicher Redakteur für Nachrichten.

          Snep berichtet, wie die Polizei ihm eine Falle stellte, wie er in Gestapo-Gefängnissen windelweich geprügelt wurde, wie er sich weigerte, für die Deutschen zu spionieren, wie ihm im Lager Amersfoort ein H wie Holländer eintätowiert wurde, weil das N wie Niederländer schon für die Norweger reserviert war, wie er kurz in Düsseldorf eingekerkert wurde und wie vor der Abfahrt nach Berlin mit lautem Knack der Fußknochen eines Häftlings barst, als die Tür des Güterwaggons zugeknallt wurde. Er erzählt, wie er unterm Polizeipräsidium Alexanderplatz einen Stehplatz am Luftschacht ergatterte, an dem es so kalt war, dass die Läuse ihn in Ruhe ließen, wie im KZ Sachsenhausen dann aber sowieso alle am ganzen Körper kahlgeschoren wurden und manchmal 24 Stunden stillstehen mussten, weil ein Häftling die Flucht gewagt hatte. Die neun bis elf Jahre alten Schüler hören konzentriert zu und unterbrechen Snep selbst dann nicht, wenn er deutsche Worte einstreut: Abführen. Polizeiliches Durchgangslager. Knesebeckstraße. Arbeitseinsatz. Wir haben es nicht gewusst.

          Geschichtsstunde: Joop Snep besucht die Dorfschule von Alem

          In Sachsenhausen waren Snep und sein Vater im Schuhkommando: Morgens um sechs Häftlingsnummer und Schuhgröße nennen, Sandalen, Halbschuhe oder Stiefel anziehen und damit bis nachmittags um fünf im Kreis marschieren, abwechselnd über Asphalt, Erde, Kies, Gras. Mittags eine wässrige Suppe im Stehen. Wer zusammenbrach, dem wurde ins Genick geschossen. Erst wenn vier Leichname am Rand lagen, wurden sie ins Krematorium geschleppt.

          Sie dachten, es war reine Schikane. Heute weiß Snep, dass er der deutschen Schuhindustrie zuarbeitete: Für Salamander etwa probierte er Kunststoffsohlen aus. Snep und sein Vater überlebten, weil der Jugendturnmeister von Amsterdam und der leidenschaftliche Wandersmann es verkrafteten, ein Drittel ihres Körpergewichts zu verlieren. Und weil Handwerker wie sie plötzlich in Berlin gebraucht wurden, um zerbombte Häuser zu reparieren. Und weil Joop Snep eines Tages zum „Arbeitseinsatz“ nach Amsterdam abkommandiert wurde, wo er untertauchen konnte. Wie seinem Vater die Heimkehr gelang, weiß er nicht. „Wir haben bis zu seinem Tod 1956 kein einziges Mal über diese Zeit gesprochen.“

          „Wir haben das Schweigen geerbt“

          Grada van Horen hatte in einem Dorf nahe der deutschen Grenze gelebt, nicht weit von Mönchengladbach. Sie überlebte drei Nazi-Lager. Aber sie hat ihre Geschichte nie erzählt. „Wir kannten nur Anekdoten“, sagt ihr Sohn Gé Reinders, den sie 1953 zur Welt brachte. Der Liedermacher wohnt in dem Städtchen Roermond, in das die Deutschen noch heute regelmäßig einfallen, wenn an Feiertagen in Nordrhein-Westfalen die Geschäfte geschlossen bleiben. Manchmal erwähnte Reinders’ Mutter ein Silvesterschauspiel, mit dem die Häftlinge das Jahr 1944 verabschiedet hätten. In Dachau. „Dachau war das schlimmste Wort meiner Kindheit.“ Fragen stellte er der Mutter nie. „Sie fing sofort an zu weinen.“ 1985 starb sie. „Wir haben das Schweigen geerbt.“

          1999 schrieb der Sänger das Lied „Mien moder in ’45“, wie immer auf Limburger Platt. Die sechs Strophen über seine Mutter im Jahr 1945 erzählen von einer mageren Frau im Sträflingsanzug, die bei Agfa hatte arbeiten müssen, bis ihr ein schwarzer Soldat einen Schokoriegel gab, die zig Formulare ausfüllen musste, erster Klasse durch die Schweiz reiste, in Lyon wieder in einen Güterzug verfrachtet wurde und schließlich entsetzt in der zerstörten Heimat ankam, das Grab ihres Bruders im Garten entdeckte und für den Rest ihres Lebens von Albträumen zurück ins Lager getrieben wird. Viel mehr als er da sang, wusste Gé Reinders selbst nicht.

          Gé Reinders ist holländischer Liedermacher, seine Mutter war im KZ

          Erst vor einigen Jahren fand er das Taschentuch. Rot, nicht viel größer als eine Hand, fadenscheinig, eingerissen, bunt bestickt mit niederländischen Worten: „Für Gott und Vaterland - 17. Mai Roermond - 12. Juni Maastricht - 23. Juni Vught Baracke 4, 9, 8, 7 - September Ravensbrück 8 und 28 - München.“ Eine Journalistin kam, die für ein Handarbeitsmagazin über Stickereien schrieb, welche Frauen in Konzentrationslagern anfertigten. „Ihre Mutter hat es nicht allzu schwer gehabt“, urteilte sie, dafür seien Stoff und Garn zu gut. Gé Reinders wurde so wütend, dass er sich auf die Suche begab, sechzig Jahre nach Kriegsende, zwanzig Jahre nach dem Tod der Mutter.

          Er begann die Suche in ihrem Heimatdorf. Alte Frauen berichteten ihm, die junge Lehrerin Grada van Horen habe 1944 wie so viele andere Dorfbewohner Juden versteckt - und britische Piloten, die auf dem Weg ins Ruhrgebiet über der Provinz Limburg abgeschossen wurden. Heute weiß Gé Reinders, dass die Sechs-Dörfer-Gemeinde mit ihren 8000 Einwohnern, die ausgerechnet Helden heißt, zeitweise 800 Menschen Schutz bot. Gé Reinders bekam Ärger mit Leuten, deren Mütter ihm Dinge anvertrauten, die sie daheim totschwiegen. Er merkte, dass eine ganze Generation unter der Stille litt.

          Das Tuch von Gé Reinders Mutter, auf dem die Stationen ihrer Gefangenschaft stehen

          In Maastricht erfuhr er aus einer Gefängnisakte, dass seine Mutter mit 51 anderen Widerständlern festgenommen wurde. Unklar blieb, warum nur sie im Juni 1944 ins Konzentrationslager Vught bei Den Bosch kam. „Plötzlich machte ich mir Sorgen um jemanden, der gar nicht mehr lebte.“ Später lernte Reinders immerhin, dass im KZ Dachau gar keine Frauen einsaßen. Als Zwangsarbeiterin lebte seine Mutter in einem Münchner Gefängnis, das die Dachauer Lagerleitung verwaltete. „Unsere größte Angst hatte sich geirrt.“ Reinders hat über seine Suche ein Buch geschrieben und ist mit dem Bühnenprogramm „Helden“ durch die Niederlande gereist. Vor ein paar Tagen hat er in der Gedenkstätte des KZ Ravensbrück gesprochen: „Kann man der Geschichte ins Auge sehen, bekommt man wieder Luft.“

          Ed van Thijn spricht seit langem über die Geschichte. Der Achtundachtzigjährige ist Innenminister und Bürgermeister von Amsterdam gewesen, noch vor ein paar Jahren saß er für die Sozialdemokraten im Senat. Auch er hatte Glück. „Aber Glück ist das falsche Wort, denn Menschen haben ihr Leben für mich riskiert.“ Der Jude, den sein Vater durch eine List aus dem „Durchgangslager“ Westerbork zu retten verstand, weiß von vier Menschen, die ihm halfen und dafür mit ihrem Leben bezahlten. „Ich hatte 18 Adressen während des Kriegs“, sagt Ed van Thijn. In Wahrheit hatte er nie eine Anschrift: Nicht in den Gefängnissen, in die man ihn sperrte, nicht in den Familien aus Süd- und Nordholland, die ihn versteckten, nicht auf der Station für ansteckende Krankheiten im jüdischen Spital, wohin sich die Deutschen nicht trauten. Ed van Thijn war als Zehnjähriger auf sich gestellt, musste sich anpassen, las mal in einer Calvinistenfamilie aus der Bibel vor oder betete bei Katholiken zu Maria. Schließlich wurde er doch verraten und kam wieder nach Westerbork. Da streikten die Eisenbahner schon, die Deutschen hatten den Krieg faktisch verloren. Ed van Thijn wurde nicht abtransportiert.

          Heute rühmt Ed van Thijn die deutsche Demokratie

          Mit seinen Eltern und Mitschülern hat auch er nie darüber gesprochen. Aber als Bundespräsident Gustav Heinemann 1969 in Amsterdam einen Kranz für die Toten niederlegte und der junge Politiker Ed van Thijn dann Willy Brandt kennenlernte, hörte er auf, in allen Deutschen Feinde zu sehen. Das Nachbarland hatte er vorher schon bereist. Sein Vater hatte nach Kriegsende als Textilfabrikant wieder Geschäfte mit deutschen Firmen eingefädelt, und in der Politik kam man um Bonn-Besuche nicht herum. „Aber ich sah nur die grünen Uniformen der Polizisten, und alles hat sich in mir verkrampft.“ Heute rühmt Ed van Thijn die deutsche Demokratie, schwärmt vom Holocaust-Mahnmal und bescheinigt den Deutschen, weniger rassistisch zu sein als seine Landsleute. Mit Joachim Gauck saß er im Verwaltungsrat der Europäischen Stelle zur Beobachtung von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit.

          Am Samstag hält der Bundespräsident in Breda die Vorlesung zum 5. Mai. Es ist das erste Mal, dass ein Deutscher am Befreiungstag spricht. An diesem Freitag werden die Niederländer wie jedes Jahr unter sich bleiben und in zwei Schweigeminuten ihrer Kriegstoten gedenken. Wenn sich am 5. Mai aber die Verhandlungen über eine Teilkapitulation der Deutschen zum 67. Mal jähren, soll wieder in die Zukunft geblickt werden. Noch steht „Befreiungstag“ in den Kalendern, aber inszeniert wird er zunehmend als Tag der Freiheit. Da muss man dann schon dazusagen, dass eigentlich Christian Wulff eingeladen war, die Rede zu halten.

          Das Kriegsende begehen die Niederländer mit heiligem Ernst

          Die Niederlande leisten sich keinen Nationalfeiertag, aber so ausgelassen ihre Laune am 30. April zum Königinnentag, so heilig ist ihr Ernst beim Gedenken und Feiern des Kriegsendes. Jährlich lässt das zuständige Nationalkomitee ermitteln, ob den Bürgern der 4. und 5. Mai denn noch wichtig sind, was zuletzt 86 Prozent bejahten. Da ist die Einladung des Deutschen kein kleiner Schritt. Doch Komitee-Direktor Jan van Kooten beteuert, man habe sich schnell darauf geeinigt und allenfalls drei bis fünf kritische E-Mails erhalten. Ein Gedenken ohne Skandal?

          Nein. „Irgendwas ist jedes Jahr“, sagt van Kooten. Nur bekam eben nicht Gauck, sondern der 15 Jahre alte Auke Siebe Dirk de Leeuw die Empfindlichkeiten zu spüren. Der Schüler gewann den jährlichen Gedichtwettbewerb und sollte seine Verse mit dem Titel „Falsche Wahl“ am Freitag vortragen. Die „falsche Wahl“ war die seines Großonkels, der sich nicht dem Widerstand anschloss, sondern offenbar als Angehöriger der Waffen-SS an der Ostfront fiel. Der Schüler schrieb von der „falschen Armee mit falschen Idealen“, in der sich sein Großonkel ein besseres Leben erhofft habe. „Mein Name ist Auke Siebe Dirk, ich wurde benannt nach Dirk Siebe, weil auch Dirk Siebe nicht vergessen werden darf.“

          Die Vergangenheit wird nicht vergessen

          Erst schlug das „Informations- und Dokumentationszentrum Israel“ Alarm, dann drohte das Auschwitz-Komitee mit Boykott. Also strich das Nationalkomitee das Gedicht aus dem Programm. Doch das Land stritt weiter. Beim Gedenken und Feiern seien Gefühle und Tabus im Spiel, sagt Jan van Kooten. Vor zwei Jahren hatte der deutsche Botschafter einen Eklat produziert, weil er zum Totengedenken eingeladen werden wollte. Dort seien aber nicht einmal die Siegermächte vertreten, hieß es im Nationalkomitee.

          Hunderte „Komitees 4. und 5. Mai“ sorgen dafür, dass die Vergangenheit nicht vergessen wird. Auch in Alem, wo Joop Snep die Schüler mit seiner Leidensgeschichte sprachlos zurücklässt, und in den anderen Dörfern rund um Zaltbommel wird es an diesem Freitag Friedhofszeremonien und Gedenkmärsche geben. Der elfjährige Arjan Baijense hat in der Kleinstadt den Gedichtwettbewerb mit einem Plädoyer für die Meinungsfreiheit gewonnen. Auch er sagt, das Totengedenken sei ihm wichtig. Mit Deutschland und den Deutschen habe es für ihn aber nichts zu tun. Seine Oma hat Arjan zwar erzählt, wie bei ihr Wehrmachtssoldaten einquartiert wurden. „Aber sie haben ihr sogar beim Spülen geholfen.“

          „Toll, dass Sie jetzt wagen, den Bundespräsidenten einzuladen“

          Der Junge staunt, als die älteren Herrschaften des örtlichen Komitees erzählen, wie es in den Fünfzigern zuging: Touristen aus dem Nachbarland wurde „Heim ins Reich“ entgegengeschmettert, Schulen unterrichteten kein Deutsch mehr, für Reisen nach Österreich wählten viele den Umweg über Belgien, Frankreich und die Schweiz. „Toll, dass sie es jetzt wagen, den Bundespräsidenten einzuladen“, sagt die Vertreterin der Gemeinde Zaltbommel im Komitee. „Vor 20 Jahren wäre er wohl noch mit Eiern beworfen worden.“

          Auf der Feier, auf der sie Arjan zum Sieger des Gedichtwettbewerbs kürten, sprach einer der wenigen überlebenden Juden aus Zaltbommel über die Besatzungszeit. Er tat es zum ersten Mal. „Erst wollte er nicht. Es ist verrückt, aber er lebt immer noch in der Angst, dass sie ihn abholen, weil sie ihn damals übersehen haben“, berichten die Organisatoren. Doch der alte Mann wollte eine Botschaft loswerden: Seine Altersgenossin Tilly sei zu Unrecht als „Moffenhure“ beschimpft worden. Sie sei im Widerstand gewesen und habe sich nur mit Wehrmachtssoldaten eingelassen, um sie auszuhorchen.

          Ressentiments haben nie lange gehalten - außer im Fußball

          Eine Freundin seiner Mutter, die noch lebt und mit ihr in den Lagern einsaß, gab Gé Reinders mit auf den Weg nach Ravensbrück, von ihr solle er die Moffen bitte nicht grüßen. Von seiner Mutter kannte Reinders solche Töne nicht. Ed van Thijns Vater war nicht das einzige Opfer der Nazis, das bald nach dem Krieg wieder Geschäfte mit Deutschen machte. Joop Snep lehnte es nur deshalb ab, die Niederlassung einer deutschen Firma zu leiten, weil er anderes zu tun hatte - sein Bruder bekam die Stelle. In Windeseile knüpfte die niederländische Wirtschaft nach dem Krieg an alte Zeiten an. Im vergangenen Jahr verkaufte das Land in Deutschland mehr Waren als China und investierte mehr als die Amerikaner. Ressentiments haben nie lange gehalten.

          Außer im Fußball. „Wir Limburger sind gemütliche Leute“, sagt Gé Reinders. Umso mehr schockierte ihn 1988 der Krawall während der Europameisterschaft. Damals hatte Oranje die Deutschen im Halbfinale besiegt, für viele eine Art Revanche für den Krieg. 2010, als die Deutschen bei der WM den Einzug ins „Droomfinale“ gegen Holland verpassten, blieb es friedlich. „Aber irgendwer hat sich doch die Mühe gemacht“, sagt Gé Reinders belustigt, „an die erste Autobahnbrücke diesseits der Grenze ein Banner zu hängen: ,Willkommen im Land des Vizeweltmeisters’.“ Im Juni treffen beide Mannschaften bei der EM aufeinander. Dann werden selbst junge Holländer nach ein paar Bierchen „Gebt uns die Fahrräder zurück!“ rufen. Die Wehrmacht klaute damals alles, was Räder hatte, und der Spruch lebte in den Fankurven fort. „Nur hier auf dem Land war es etwas anders“, erklärt Gé Reinders, „hier sagt man: Gebt uns die Pferde zurück.“ Als er die Geschichte seiner Mutter erforschte, sagten ihm Dorfbewohner: „Selbst ein guter Deutscher hat noch ein Pferd geklaut.“

          Joop Snep hat sich jahrzehntelang um die Vergangenheit wenig geschert. Er baute den väterlichen Betrieb aus und trieb Leistungssport. 1947 fuhr er mit der Amsterdamer Handball-Mannschaft nach Wanne-Eickel. „Im Bus haben wir uns diebisch gefreut, als wir die zerstörten Fabriken im Ruhrgebiet sahen“, erzählt er. „Aber in Holland gab es einfach keine guten Mannschaften, an denen wir uns hätten messen können.“

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