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Utopie oder Möglichkeit? : Eine Welt ohne Hunger bis 2030

  • -Aktualisiert am

Was tun, wenn fast nichts im Topf ist? Bild: AFP

Viel ist schon erreicht worden, viel durch die Corona-Pandemie wieder zunichte gemacht worden. Wenn sowohl Staaten als auch die Privatwirtschaft mithelfen, kann die Welt bis 2030 vom Hunger befreit werden. Ein Gastbeitrag.

          3 Min.

          Hunger und Mangelernährung sind mörderisch. Sie kosten jedes Jahr Millionen Menschenleben. Kaum ein anderes Menschenrecht wird häufiger verletzt als das auf ausreichende Ernährung und Schutz vor Hunger. Kinder sind besonders betroffen – 15.000 verhungern noch immer, jeden Tag!

          Beim Kampf gegen Hunger waren wir auf einem guten Weg. Seit 1990 wurde die Zahl der Hungernden um 200 Millionen verringert, obwohl zwei Milliarden Menschen neu auf die Welt gekommen sind.

          Doch die Covid-19-Pandemie, insbesondere ihre sozioökonomischen Folgen, drohen diesen Erfolg zunichtezu- machen: Lieferketten sind unterbrochen durch Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie. Millionen Menschen wurden arbeitslos. Wo Essen noch verfügbar ist, fehlt immer mehr Menschen schlicht das Geld, die gestiegenen Preise zu bezahlen. 270 Millionen Menschen stehen so an der Schwelle zum Verhungern.

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