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Infrastruktur am Meeresboden : Ungeschützt in der Tiefe

Schleswig-Holstein, Büsum, 2019: Das Endstück eines 516 Kilometer langen Seekabels für die Stromleitung Nordlink zwischen Deutschland und Norwegen wird von dem Kabelverlegeschiff „Boka Connector“ unter dem Deich hindurch an Land gezogen. Bild: dpa

Pipelines, Internetleitungen und Starkstromkabel unter Wasser werden kaum geschützt. Russland interessiert sich dafür schon seit Jahren, warnen Militärs.

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          Die Bedrohung der unterseeischen Infrastruktur war bekannt. Erst vor wenigen Tagen hatte der Inspekteur der Marine, Flottillenadmiral Jan Kaack, abermals darauf aufmerksam gemacht. In einem Interview mahnte er: „Auf dem Grund der Ostsee, aber auch im Atlantik gibt es einiges an kritischer Infrastruktur wie Pipelines oder Unterseekabel für IT. Da können Sie Ländern wie Estland schnell das Licht ausschalten, und es gibt Gefährdungen der globalen Kommunikationsstrukturen, auf die man besonders achten muss.“

          Peter Carstens
          Politischer Korrespondent in Berlin

          Ohne Bezug zu dem nun eingetretenen Ereignis an den beiden Nord-Stream-Pipelines sagte Kaack Anfang der Woche der „Welt“: „Es hat einen Grund, wenn russische Unter- oder Überwassereinheiten sich über längere Zeit im Bereich dieser Kabel aufhalten.“

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