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Atlantik-Brücke : Gabriel übernimmt Vorsitz von Merz

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Sigmar Gabriel sieht in der Atlantik-Brücke ein geeignetes Mittel, das deutsch-amerikanische Verhältnis zu beeinflussen. Bild: EPA

Nach zehn Jahren an der Spitze des Vereins zur Pflege der deutsch-amerikanischen Beziehungen macht Merz den Weg für den ehemaligen Außenminister frei. Gabriel will dem Verhältnis nun neue Impulse geben.

          Der frühere SPD-Chef Sigmar Gabriel ist neuer Vorsitzender der renommierten Atlantik-Brücke zur Pflege der deutsch-amerikanischen Beziehungen. Wie der Verein mitteilte, wurde der ehemalige Außenminister am Mittwochabend zum Nachfolger von Friedrich Merz (CDU) gewählt, der zehn Jahre an der Spitze gestanden hatte. Merz betonte zum Abschied die Bedeutung der deutsch-amerikanischen Beziehungen: „Das transatlantische Verhältnis ist mehr als Handelspolitik, mehr als ein sicherheitspolitisches Bündnis. Es ist eine Wertegemeinschaft, in der wir auch unsere Interessen vertreten müssen.“

          Gabriel unterstrich einer Mitteilung zufolge: „Das Verhältnis zu den USA ist nicht besser oder schlechter, als wir es seit den 50er Jahren gewohnt waren, sondern schlicht anders. Um in diesem Verhältnis neue Impulse zu setzen, ist die Atlantik-Brücke genau der richtige Ausgangspunkt.“

          Auch die beiden Stellvertreter von Merz, Ex-Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn (SPD) und der Unternehmensberater Burkhard Schwenker, schieden aus ihren Ämtern. Zu ihren Nachfolgern wurden der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses des Bundestages, Norbert Röttgen (CDU), und der Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, Michael Hüther, bestimmt.

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