https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/g-7-sollen-eine-milliarde-impstoffdosen-spenden-17383324.html
Bildbeschreibung einblenden

Vakzin-Spenden : Impfstoff für die Welt

Hilfe für die Ärmsten: Ein Impstofflieferung der Covax-Initative kommt im Mai in Somalia an. Bild: AP

Das Gros der Vakzine gegen Covid-19 ging bislang in die reichen Industrienationen. Nun bekommt die globale Initiative Covax immer mehr Zusagen für die ärmeren Länder.

          4 Min.

          Eine Milliarde Impfdosen gegen Covid-19 sollen die Staaten der G 7 dem Willen von Gipfelgastgeber Boris Johnson nach der Welt zur Verfügung stellen. Sein Land selbst werde überzählige Impfdosen der globalen Initiative Covax spenden, schreibt der britische Premierminister in einem Gastbeitrag für die F.A.Z. Unterstützung erhält er dabei vom amerikanischen Präsidenten Joe Biden, der am Donnerstagabend ankündigte, dass die Vereinigten Staaten 500 Millionen Impfdosen an ärmere Länder spenden werden.

          Friederike Böge
          Politische Korrespondentin für China, Nordkorea und die Mongolei.
          Hendrik Kafsack
          Wirtschaftskorrespondent in Brüssel.
          Werner Mussler
          Wirtschaftskorrespondent in Brüssel.
          Johannes Ritter
          Korrespondent für Politik und Wirtschaft in der Schweiz.
          Majid Sattar
          Politischer Korrespondent für Nordamerika mit Sitz in Washington.

          Die neuen Impfstoffzusagen ergänzen und präzisieren frühere Zahlen. Auf dem „Weltgesundheitsgipfel“ der größten Industrie- und Schwellenländer (G 20) im Mai hatten die Pharmakonzerne Pfizer, Moderna und Johnson & Johnson Lieferungen von 1,3 Milliarden Impfdosen in diesem und einer weiteren Milliarde Dosen im kommenden Jahr an die Entwicklungsländer zugesagt.

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.
          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+
          Gas geben: Minister Habeck hat ein Konsortium mit TES-Geschäftsführer Alverà (rechts) ausgewählt, um in Wilhelmshaven ein schwimmendes LNG-Terminal zu bauen.

          Gasexperte Alverà : „Es gäbe genügend Gas für Europa“

          In diesem Jahr gibt Europa 1000 Milliarden Euro zusätzlich für seine Energie aus. Der Gasexperte Marco Alverà hat ein Rezept, wie Europa seine Gasversorgung schnell stabilisieren kann.
          Ab Juli 2023 werden keine neuen Karten mit Maestro-Funktion mehr ausgegeben.

          Ende eines Zahlungsmittels : Bye-bye, EC-Karte

          Eines der liebsten Zahlungsmittel der Deutschen wird abgeschafft: Bald gibt es keine Karten mit Maestro-Funktion mehr. Woran das liegt und was das für Kunden bedeutet.
          Die Drei von der Ampel: Lindner, Habeck und Scholz

          Krisenmanagement der Ampel : Ein Bild des Jammers

          Die Koalition kämpft gegen gleich mehrere Krisen. Manchmal gut, manchmal schlecht – manchmal schafft sie sich die Krise aber auch selbst.