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Früherer Berliner Rapper : IS-Kämpfer Cuspert angeblich bei Luftangriff getötet

  • Aktualisiert am

Denis Cuspert auf einem Bild aus dem Jahr 2005 Bild: dpa

Die Gerüchte um den Tod des früheren Berliner Rappers Denis Cuspert in Syrien scheinen sich zu bestätigen. Nach amerikanischen Angaben soll der IS-Dschihadist bei einem Luftangriff auf den „Islamischen Staat“ getötet worden sein.

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          Der IS-Dschihadist und frühere Berliner Rapper Denis Cuspert ist nach amerikanischen Angaben tot. Er sei bei einem amerikanischen Luftangriff auf die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) in Syrien ums Leben gekommen, sagte ein amerikanischer Behördensprecher am Donnerstag (Ortszeit) dem Sender CNN.

          Bereits seit Tagen gab es Berichte, wonach das Fahrzeug des 39 Jahre alten Cuspert in der Region von Tabkah unweit von Rakka bei Luftschlägen getroffen worden sei, der inoffiziellen Hauptstadt des IS. In sozialen Medien zirkulierten Bilder, die angeblich den Leichnam Cusperts nach einer Bombardierung am 16. Oktober zeigen. Eine offizielle Bestätigung von deutscher Seite steht jedoch noch aus.

          Cuspert, der früher als Rapper „Deso Dogg“ auftrat, hatte unter dem Namen Abu Talha al-Almani in zahlreichen IS-Videos zu Gewalt aufgerufen und mit islamistischen Anschlägen gedroht. Er soll damit beauftragt gewesen sein, Deutsche für den IS zu rekrutieren. Die Vereinigten Staaten hatten den gebürtigen Berliner Anfang des Jahres auf ihre Terroristenliste gesetzt. Der Extremist war bereits mehrfach für tot erklärt worden.

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