https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/fruehere-un-gesandte-fuer-libyen-stephanie-williams-im-interview-17194269.html

Frühere UN-Gesandte Williams : „Der Druck auf die Libyer muss aufrechterhalten werden“

Kämpfer der libyschen „Übereinkunftsregierung“ in Tripolis feuern im Frühjahr 2020 auf Kräfte der „Libyschen Nationalen Armee“. Bild: dpa

Eine Übergangsregierung soll Libyen aus dem Bürgerkrieg führen. Stephanie Williams, bis vor wenigen Tagen UN-Sonderbeauftragte, hält das trotz aller Probleme für möglich. Die Menschen seien des Staatsverfalls überdrüssig.

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          Frau Williams, vor einigen Tagen haben Sie das Amt des UN-Sondergesandten für Libyen an Ján Kubiš übergeben. In ihren letzten Tagen im Amt wurde eine Übergangsführung bestimmt. Worauf kommt es jetzt an?

          Christoph Ehrhardt
          Korrespondent für die arabischen Länder mit Sitz in Beirut.

          Die Internationale Gemeinschaft muss jetzt mit aller Kraft das Momentum nutzen. Sie muss Druck auf mögliche Saboteure im Inneren und im Ausland aufrechterhalten. Sie muss helfen, die neue Regierungsmannschaft schnell aufzustellen, die klein und technokratisch sein muss. Und die internationale Gemeinschaft muss dieser Regierung helfen, ihre klar abgesteckten Aufgaben zu erfüllen: Dienstleistungen für die Libyer bereitstellen, Infrastrukturprobleme etwa in der Stromversorgung beheben, gespaltene Institutionen zusammenführen und Wahlen vorbereiten. Umfragen zeigen: Eine überbordende Mehrheit der Libyer will Wahlen, die Leute wollen, dass sie pünktlich am 24. Dezember abgehalten werden, und sie sind zuversichtlich, dass das gelingt.

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