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Östliches Mittelmeer : Wieder mehr Flüchtlinge auf dem Weg nach Europa

  • Aktualisiert am

Ein Beamter der Bundespolizei See im Einsatz für die Grenzschutzorganisation Frontex in Griechenland Bild: dpa

Die Corona-Krise hatte für einen Rückgang der Flüchtlingszahlen im Mittelmeer gesorgt. Im Mai hat die Grenzschutzagentur Frontex allerdings wieder 4300 unerlaubte Grenzübertritte registriert.

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          Die Zahl der Flüchtlinge auf dem Weg Richtung Europa steigt wieder an: Wie die Zeitungen der Funke Mediengruppe berichten, verzeichnete die EU-Grenzschutzagentur Frontex im Mai auf den Hauptmigrationsrouten in Europa fast 4300 unerlaubte Grenzübertritte. Das sind fast drei Mal so viele wie im Vormonat.

          Die aktivste Fluchtroute war laut dem Bericht auch im Mai das östliche Mittelmeer. Der Anstieg folgt auf einen deutlichen Rückgang bei den Flüchtlingszahlen während der Corona-Krise. Im April war die Zahl der unerlaubten Grenzübertritte auf ein Rekordtief gesunken.

          Insgesamt gab es laut dem Mai-Bericht von Frontex in den ersten fünf Monaten dieses Jahres 31.600 unerlaubte Grenzübertritte – sechs Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.

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