https://www.faz.net/-gpf-7klvt

Freier Handel : Kuba hebt Importverbot für Autos auf

  • Aktualisiert am

Alte Karren: Auf Kuba sind bislang noch andere Autos zu sehen als auf den Straßen Berlins oder New Yorks. Hier betankt ein Kubaner einen alten Chevrolet aus dem Jahr 1954. Bild: REUTERS

Kehrtwende im kommunistische Karibikstaat: Nach einem 50 Jahre währenden Verbot dürfen auf Kuba Autos zum marktüblichen Preis importiert und gehandelt werden.

          Kuba genehmigt die freie Einfuhr und  Vermarktung von Autos, die fünf Jahrzehnte lang untersagt war. Wie  die Zeitung „Granma“, das Zentralorgan der Kommunistischen Partei  Kubas, am Donnerstag berichtete, fiel die entsprechende  Entscheidung am Mittwoch im kubanischen Kabinett. Die neuen juristischen Bestimmungen würden in den kommenden Tagen im Amtsblatt veröffentlicht, hieß es.

          Der freie Import und Handel mit Autos zu marktüblichen Preisen war  in Kuba über 50 Jahre lang verboten. Die Maßnahme ist Teil der von  Staatschef Raúl Castro angekündigten Reformen zur wirtschaftlichen  Öffnung des Landes.

          Erst seit Herbst 2011 ist in Kuba der Handel mit Autos wieder  erlaubt. Davor durften Kubaner nur Autos kaufen oder verkaufen, die  vor der Revolution 1959 gebaut worden waren - es sind meist die alten amerikanischen Limousinen, die das Bild der Hauptstadt Havannas prägen.

          Weitere Themen

          Boris Johnson trifft Kanzlerin Merkel Video-Seite öffnen

          Livestream : Boris Johnson trifft Kanzlerin Merkel

          Am Mittwoch wird der neue britische Premierminister Boris Johnson zu seinem ersten Staatsbesuch in Berlin erwartet. Verfolgen Sie das Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel im Livestream auf FAZ.NET

          Topmeldungen

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.