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Regierung in Paris alarmiert : Von Islamisten unterwandert

Französische Sicherheitskräfte nach dem Messerangriff vor dem früheren Redaktionsgebäude der Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ in Paris Bild: EPA

Der Islamismus breitet sich in der französischen Gesellschaft immer weiter aus und dominiert mittlerweile ganze Stadtviertel. Die Regierung in Paris will ihn mit schärferen Gesetzen zurückdrängen.

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          Islamisten erobern schleichend französische Problemviertel, indem sie die schulische Betreuung der Kinder organisieren, eine „alternative“ medizinische Versorgung anbieten und fast alle Lebensbereiche, von der Hausaufgabenhilfe bis zur Autovermietung, unterwandern. So lautet der alarmierende Befund im Elysée-Palast vor der Rede Präsident Emmanuel Macrons zum „Kampf gegen Separatismen“ an diesem Freitag. Der Staatschef hat lange mit sich gerungen, im neuen Kulturkampf Stellung zu beziehen.

          Michaela Wiegel
          Politische Korrespondentin mit Sitz in Paris.

          Zunächst wollte er nach Lunel in die Nähe von Montpellier reisen. In der Kleinstadt war die Propaganda der Dschihadisten besonders erfolgreich. Mehr als 20 junge Franzosen machten sich von Lunel aus in den „Heiligen Krieg“ nach Syrien auf. Doch dann war es dem Präsidenten angesichts des laufenden „Charlie Hebdo“-Prozesses offenbar zu brenzlig, den Schwerpunkt auf den Terrorismus zu legen. Offiziell sagte er aus Terminschwierigkeiten ab.

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