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Kandidatenkür in Frankreich : Barnier will Einwanderungsmoratorium

Michel Barnier, Valerie Pecresse, Philippe Juvin, Eric Ciotti und Xavier Bertrand vor dem Fernsehduell am 8. November Bild: AFP

Auf Merkels Erbe ist die bürgerliche Rechte in Frankreich nicht gut zu sprechen. Die Präsidentenanwärter fordern einen Einwanderungsstopp und mehr Atomkraft.

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          Wohin geht Ihre erste Reise als Präsident? Schon bei der Einstiegsfrage in der ersten Fernsehdebatte der rechtsbürgerlichen Anwärter auf die französische Präsidentschaftskandidatur am Montagabend wird klar, wie sehr sich Les Républicains (LR) von ihren deutschen Schwesterparteien CDU und CSU entfremdet haben. Keiner der fünf Kandidaten kann sich vorstellen, im Mai 2022 wie der frisch gewählte Präsident Nicolas Sarkozy 2007 sofort nach Berlin zu fliegen. Für die LR-Anwärter auf das höchste Staatsamt heißt es fortan: Frankreich zuerst.

          Michaela Wiegel
          Politische Korrespondentin mit Sitz in Paris.

          Die erste Reise der einzigen Frau in der Runde, Valérie Pécresse, soll in eine Einrichtung für autistische Kinder in der Corrèze führen. Die derzeitige Vorsitzende des Regionalrats der Hauptstadtregion will damit auf Missstände in der Betreuung von Behinderten in Frankreich aufmerksam machen. Der frühere Brexit-Chefunterhändler Michel Barnier plant an einen „emblematischen“ französischen Industriestandort zu reisen, „an dem die Arbeiter und Ingenieure stolz auf ihre Arbeit sind“.

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