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Kampf gegen den IS : Frankreich will Luftschläge in Syrien fliegen

  • Aktualisiert am

„Luftschläge in Syrien werden nötig sein“, sagt der französische Präsident. Das Bild zeigt Mirage 2000D-Kampfflugzeuge der französischen Luftwaffe. Bild: dpa

Präsident Hollande kündigt an, sich bald an den Luftangriffen gegen die IS-Terrormiliz zu beteiligen. Derzeit spähen französische Kampfjets mögliche Ziele in Syrien aus.

          Frankreichs Präsident François Hollande will mit seiner Luftwaffe Stellungen der IS-Terrormiliz in Syrien angreifen. „Wir haben Aufklärungsflüge angekündigt, um die Möglichkeit von Luftschlägen ins Auge zu fassen, wenn sie notwendig sind“, sagte Hollande am Montag in Paris, „und es wird notwendig sein in Syrien.“ Der Staatschef betonte die Entschlossenheit, die Frankreich beim Kampf gegen den „Islamischen Staat“ (IS) im Irak oder islamistische Terroristen in der Sahel-Zone zeige.

          Frankreich hatte in der vergangenen Woche Aufklärungsflüge über Syrien begonnen, um mögliche Ziele für Luftschläge auszukundschaften. Hollande hatte dies zuvor angekündigt. Einen Einsatz von Bodentruppen schloss der Staatschef bisher stets aus.

          Frankreich beteiligt sich mit Zustimmung der irakischen Regierung bereits seit einem Jahr an Luftangriffen der von den Vereinigten Staaten geführten Koalition gegen IS-Truppen im Nordirak.

          Im Gegensatz zu Amerika hat Paris aber bislang nicht auf syrischem Staatsgebiet zugeschlagen. Dort tobt ein blutiger Bürgerkrieg zwischen Machthaber Baschar al-Assad, verschiedenen Rebellengruppen und den IS-Milizen. An diesem Dienstag wird sich auch die Nationalversammlung in Paris mit Syrien befassen.

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