https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/frankreich-macron-zahlt-26-000-euro-fuer-makeup-15169282.html

Frankreich : Macron zahlt 26.000 Euro für Makeup

  • Aktualisiert am

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron legt Wert auf sein Äußeres. Bild: Reuters

Der französische Präsident hat sich auf Kosten der Steuerzahler ausgiebig aufhübschen lassen. Jetzt ist die Aufregung unter seinen Landsleuten groß.

          1 Min.

          Eine Makeup-Affäre macht dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron zu schaffen. In den drei Monaten seiner Amtszeit zahlte der Staatschef seiner Chef-Visagistin laut Medienberichten 26.000 Euro. Auf Facebook und Twitter gab es dafür ungeschminkte Kritik. Auch Politiker verurteilten die hohen Ausgaben.

          Der stellvertretende Vorsitzende der rechtspopulistischen Front National, Florian Philippot, ätzte auf Twitter: „Während Frankreich sich abrackert, schmiert sich Macron 23 Mindestlöhne ins Gesicht.“

          Nach Informationen der Zeitschrift „Le Point“ schickte Macrons Visagistin zwei Rechnungen für ihre Dienste: Eine über 10.000 Euro, die andere über 16.000 Euro. Das Büro des Präsidenten gab sich zerknirscht und sagte dem Sender BFMTV, die Ausgaben für Makeup sollten künftig „deutlich gesenkt“ werden.

          Macrons Popularität ist seit seiner Wahl im Mai drastisch gesunken. Er ist laut Umfragen inzwischen sogar weniger beliebt als sein Vorgänger François Hollande. Über den Sozialisten war im vergangenen Sommer bekannt geworden, dass er seinem Friseur monatlich 10.000 Euro zahlte.

          Weitere Themen

          Nationaler Dialog ohne Parteien

          Tunesien : Nationaler Dialog ohne Parteien

          Im letzten Hoffnungsland des Arabischen Frühlings verschärft sich die politische Konfrontation. Präsident Saïed schließt die Parteien vom nationalen Dialog aus.

          Topmeldungen

          Bundeskanzler Olaf Scholz hält eine Pressekonferenz mit dem senegalesischen Präsidenten Macky Sall.

          Scholz in Afrika : Auf der Suche nach Gas und Verbündeten

          Die erste Afrikareise des Bundeskanzlers steht unter dem Eindruck des Kriegs in der Ukraine. Es geht um Gas, das nicht aus Russland kommt, und um den Zusammenhalt gegen Moskau.
          Demonstranten verleihen ihrer Wut auf den tunesischen Präsidenten Saïed Ausdruck (Aufnahme vom 15. Mai in Tunis).

          Tunesien : Nationaler Dialog ohne Parteien

          Im letzten Hoffnungsland des Arabischen Frühlings verschärft sich die politische Konfrontation. Präsident Saïed schließt die Parteien vom nationalen Dialog aus.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Sie können bis zu 5 Newsletter gleichzeitig auswählen Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.
          Immobilienbewertung
          Verkaufen Sie zum Höchstpreis
          Sprachkurs
          Lernen Sie Englisch
          Kapitalanlage
          Pflegeimmobilien als Kapitalanlage
          Automarkt
          Top-Gebrauchtwagen mit Garantie