https://www.faz.net/-gpf-914oy

Frankreich : Macron zahlt 26.000 Euro für Makeup

  • Aktualisiert am

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron legt Wert auf sein Äußeres. Bild: Reuters

Der französische Präsident hat sich auf Kosten der Steuerzahler ausgiebig aufhübschen lassen. Jetzt ist die Aufregung unter seinen Landsleuten groß.

          Eine Makeup-Affäre macht dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron zu schaffen. In den drei Monaten seiner Amtszeit zahlte der Staatschef seiner Chef-Visagistin laut Medienberichten 26.000 Euro. Auf Facebook und Twitter gab es dafür ungeschminkte Kritik. Auch Politiker verurteilten die hohen Ausgaben.

          Der stellvertretende Vorsitzende der rechtspopulistischen Front National, Florian Philippot, ätzte auf Twitter: „Während Frankreich sich abrackert, schmiert sich Macron 23 Mindestlöhne ins Gesicht.“

          Nach Informationen der Zeitschrift „Le Point“ schickte Macrons Visagistin zwei Rechnungen für ihre Dienste: Eine über 10.000 Euro, die andere über 16.000 Euro. Das Büro des Präsidenten gab sich zerknirscht und sagte dem Sender BFMTV, die Ausgaben für Makeup sollten künftig „deutlich gesenkt“ werden.

          Macrons Popularität ist seit seiner Wahl im Mai drastisch gesunken. Er ist laut Umfragen inzwischen sogar weniger beliebt als sein Vorgänger François Hollande. Über den Sozialisten war im vergangenen Sommer bekannt geworden, dass er seinem Friseur monatlich 10.000 Euro zahlte.

          Weitere Themen

          Spiel und Spaß im Weißen Haus Video-Seite öffnen

          Ostertradition : Spiel und Spaß im Weißen Haus

          Zum Osterfest haben Präsident Donald Trump und seine Frau Kinder und Eltern im Garten des Weißen Hauses begrüßt. Unter dem Motto „Be best“ versuchten sich viele Kinder im traditionellen „Eierrollen“ und anderen Spielen.

          Topmeldungen

          Trump und die Steuern : Ein Präsident zieht vor Gericht

          Seit Donald Trump im Amt ist, fordern die Demokraten, dass er seine Steuererklärungen veröffentlicht. Jetzt klagt der Präsident, damit ihn der Kongress nicht dazu zwingen kann.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.