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Affäre um Wahlkampffinanzen : Ex-Staatschef Sarkozy muss vor Gericht

  • Aktualisiert am

Der ehemalige französische Präsident Nicolas Sarkozy Bild: AP

Wegen illegaler Wahlkampffinanzierung muss sich der ehemalige französische Präsident Nicolas Sarkozy jetzt vor Gericht verantworten. Es geht dabei auch um fingierte Rechnungen.

          Der französische Ex-Staatschef Nicolas Sarkozy wird sich in einer Affäre um Wahlkampffinanzen vor Gericht verantworten müssen. Der Untersuchungsrichter Serge Tournaire ordnete einen Prozess gegen den konservativen Politiker an, wie am Dienstag aus Justizkreisen verlautete. Sarkozy wird illegale Wahlkampffinanzierung vorgeworfen, weil er 2012 sein Wahlkampfbudget überzog.

          Neben Sarkozy werden in der Affäre auch noch 13 weitere Personen beschuldigt, wie die französische Zeitung „Le Monde“ berichtete. Der Untersuchungsrichter ermittelt in diesem Zusammenhang auch wegen fingierter Rechnungen des Unternehmens Bygmalion.

          Nicolas Sarkozy, der von 2007 bis 2012 französischer Präsident war, hatte erst im November seinen Rückzug ins Privatleben angekündigt, nachdem er bei den Vorwahlen der französischen Konservativen eine krachende Niederlage erlitten hatte.

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