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FPÖ-Skandal : Unser Strache

  • -Aktualisiert am

Bei vielen seine Anhänger weiter beliebt: Heinz-Christian Strache (FPÖ) Bild: dpa

Wie reagieren die Anhänger der FPÖ auf das Ibiza-Video? Viele verstehen die Aufregung nicht – und mancher sieht nicht nur eine Verschwörung gegen Strache am Werk.

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          Diese Woche fanden viele Österreicher in ihrem Briefkasten einen an sie persönlich adressierten Brief der FPÖ. „Jetzt erst recht“, stand darin, und: „Nur wenn Sie am 26. Mai wirklich zur Europawahl gehen und Ihre Stimme der FPÖ geben, kann der Ausverkauf österreichischer Interessen gestoppt werden.“ Die Partei fürchtet, dass ihr nach dem Skandal um das Ibiza-Video die Wähler davonrennen. Ist die Furcht begründet?

          Da gibt es die Stammwähler. Sie posten Durchhalteparolen auf der Facebook-Seite von Heinz-Christian Strache, dem zurückgetretenen Parteivorsitzenden. „Danke HC, weiterkämpfen bis zum Umfallen!“ Oder: „HC komm wieder!“ Eine Frau aus Wien schreibt: „Mein Mann und ich werden immer hinter Ihnen stehen.“ Am Telefon erzählt sie ein bisschen über sich: Sie sei knapp über vierzig und lebe von einer Frührente, weil sie krank sei. Ihr Mann arbeite für einen privaten Sicherheitsdienst. Sie spricht fast liebevoll über Strache. Einmal habe eine Bekannte ihres Schwiegervaters, auch sie krank, die Miete nicht mehr zahlen können. Der Schwiegervater habe sich hilfesuchend an Strache gewandt, und dieser habe die zwei ausstehenden Monatsmieten aus eigener Tasche bezahlt. „Strache ist ein hundertprozentig ehrlicher Mensch.“

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