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Griechenland : Mehr als 23.000 Flüchtlinge in einer Woche

  • Aktualisiert am

Flüchtlinge am Hafen im griechischen Piräus nahe Athen. Bild: Reuters

Immer mehr Flüchtlinge erreichen Griechenland. Die EU-Grenzschutzagentur Frontex spricht nach den Tragödien in Österreich und im Mittelmeer von einer „dunklen Woche“.

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          Nach vorläufigen Daten der EU-Grenzschutzagentur Frontex sind allein in der vergangenen Woche mehr als 23.000 Bootsflüchtlinge in Griechenland eingetroffen. Das sei ein Anstieg um beinahe 50 Prozent, teilte die Agentur mit Sitz in Warschau am Dienstag mit. An der ungarisch-serbischen Grenze seien in der vergangenen Woche nach den bisherigen Erkenntnissen 9400 Flüchtlinge eingetroffen.

          Frontex-Direktor Fabrice Leggeri sprach von einer „dunklen Woche“ angesichts der Tragödien um die tot in einem Lastwagen in Österreich gefundenen Flüchtlinge und der 55 Toten, die auf Booten im Mittelmeer gefunden wurden.

          „Frontex wird weiterhin alles tun, um so viele Leben wie möglich zu retten“, sagte Leggeri. „Aber es ist klar, dass wir es mit Schleusern zu tun haben, denen eindeutig nicht daran liegt, eine sichere Reise zu gewährleisten.“ Allein im Rahmen der Operation Triton seien in der vergangenen Woche 5400 Menschen aus der Mittelmeerregion zwischen Libyen und Italien gerettet worden.

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