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Flüchtlinge aus Syrien : Keine Chance auf eine sichere Heimkehr

Kein Weg zurück: Syrische Flüchtlinge am 17. Juni in der jordanischen Stadt Mafraq nahe der Grenze zu ihrem Heimatland Bild: Reuters

Angesichts der Krisen in Jordanien, in der Türkei und in Libanon geraten syrische Flüchtlinge unter enormen Druck. Aber eine sichere und würdevolle Rückkehr in ihr Heimatland ist unter der Herrschaft von Assad nicht möglich.

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          Ibtissam braucht nur ein Wort, um ihr Leben zu beschreiben: „Erniedrigung“, sagt die syrische Frau. Und dann erzählt sie vom täglichen Überlebenskampf als Flüchtling in Libanon. Von ihrem Sohn, der eigentlich zur Schule gehen sollte, aber auf dem Feld arbeitet und auch noch froh darüber sein muss, weil eigentlich kaum jemand mehr Arbeit findet. Von dem jüngeren Sohn im Grundschulalter, der von einer Gruppe einheimischer Jungs verprügelt wurde. Von der Ausweglosigkeit.

          Christoph Ehrhardt
          Korrespondent für die arabischen Länder mit Sitz in Beirut.
          Rainer Hermann
          Redakteur in der Politik.
          Jochen Stahnke
          Politischer Korrespondent für Israel, die Palästinensergebiete und Jordanien mit Sitz in Tel Aviv.

          Ibtissam stammt aus Idlib, jener Provinz in der nordwestlichen Peripherie Syriens, die früh den Aufstand gegen Baschar al-Assad wagte, jetzt Schauplatz einer humanitären Großkrise ist und in ständiger Gefahr, wieder zum Schlachtfeld zu werden. Seit Jahren schon lebt sie mit ihren fünf Kindern in einem behelfsmäßigen Lager in der libanesischen Kleinstadt Saadnayel in der Bekaa-Ebene. Eigentlich will sie nur weg von dort. „Aber wo soll ich hin?“, fragt sie.

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