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Migranten an der Grenze zur EU : Europa in Sicht

Ein Migrant schaut unweit des türkischen Dorfes Doyran über den Grenzfluss nach Griechenland Bild: AP

An der türkisch-griechischen Grenze harren immer noch viele Migranten aus. Flüchtlinge aus Syrien sind kaum dabei. Über Deutschland wissen sie kaum etwas. Trotzdem ist es ihr Traumziel.

          6 Min.

          Das türkische Dorf Doyran liegt an der wahrscheinlich schmalsten Stelle des Flüssleins, das über 212 Kilometer die Grenze zwischen der Türkei und Griechenland bildet. Hier trennen die beiden Länder gerade mal 30 Meter. Das sprach sich schnell herum, als der türkische Präsident Tayyip Erdogan die einseitige „Grenzöffnung“ der Türkei nach Europa erklärte.

          Rainer Hermann

          Redakteur in der Politik.

          Im Dorf sind die Rufe der griechischen Soldaten von der anderen Seite des Grenzflusses gut zu hören. Eben haben die Männer dort begonnen, Stacheldraht auszurollen. Kein Migrant, der aus der Türkei kommt, soll mehr griechischen Boden betreten. Es ist eine „grüne Grenze“, und die Griechen haben Angst vor denen, die hier irregulär zu ihnen kommen könnten.

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