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Frankenberger fragt : Wie kommen wir aus dem Russland-Tief, Herr Stubb?

Ausflug eines Spoilers: Ende März ließ Putin diese Fotos aus der sibirischen Taiga verbreiten. Bild: AP

Europas Verhältnis zu Moskau ist schlecht. Für Finnlands früheren Regierungschef Alexander Stubb heißt das: Die EU muss jetzt „tough“ sein. Kann sie das denn?

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          Das Verhältnis zwischen Russland und der EU (und den allermeisten ihrer Mitglieder) ist schlecht. Der europäische Außenbeauftragte Borrell sieht einen Tiefpunkt erreicht. Der russische Außenminister Lawrow, der Borrell bei dessen Moskau-Besuch neulich auf ungehörige Art vorgeführt und gedemütigt hat, geht noch weiter und nennt das Verhältnis „zerstört“.

          Klaus-Dieter Frankenberger
          Redakteur in der Politik.

          Die Europäer verurteilen die Art und Weise, wie die Machthaber im Kreml mit Oppositionellen im Allgemeinen und mit dem Regimegegner Nawalnyj im Besonderen umgehen. Sie verhängen Sanktionen. Russland, über derlei „Einmischung“ empört, übt Vergeltung, weist Diplomaten aus – und gefällt sich ansonsten unter Wladimir Putin in der Rolle des aggressiven Widersachers westlicher Politik: als „Spoiler“, der Repression im Inneren mit Aggression in der Nachbarschaft kombiniert. Wie also kommt man aus diesem Tief heraus, ohne die eigenen Werte preiszugeben? Werden Dauerfrost und Spannung zur saisonübergreifenden Normalität?

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