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Finnischer Ministerpräsident : „Wir können keine Panzer an die Grenze stellen“

Der finnische Ministerpräsident Antti Rinne Bild: EPA

Anfang des Monats hat Finnland den EU-Ratsvorsitz übernommen. Im Interview spricht Ministerpräsident Antti Rinne über die Ziele seines Landes, auch beim Thema Migration – und kritisiert das Spitzenkandidaten-Modell.

          4 Min.

          Herr Ministerpräsident, Finnland hat den EU-Ratsvorsitz übernommen, doch ein wenig ist das untergegangen bei den Diskussionen um die EU-Spitzenposten. Sie haben für das Personalpaket, Sie haben für Ursula von der Leyen als Kommissionspräsidentin gestimmt. Warum?

          Helene Bubrowski

          Politische Korrespondentin in Berlin.

          Matthias Wyssuwa

          Politischer Korrespondent für Norddeutschland und Skandinavien mit Sitz in Hamburg.

          Es war eine lange Verhandlung, und ich habe Frans Timmermans unterstützt, wie auch Angela Merkel. Aber am Ende gab es keine Möglichkeit, auf dieser Grundlage eine Einigung zu finden. Deshalb habe ich das Paket schließlich akzeptiert.

          Sie selbst sind Sozialdemokrat und ironischerweise sind es ausgerechnet die deutschen Sozialdemokraten, die Ursula von der Leyen nicht akzeptieren. Sie sprechen von einem Verrat am Spitzenkandidatenmodell – ist das Modell am Ende?

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