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Fillon-Affäre : Justiz leitet Verfahren gegen Ehefrau Penelope ein

  • Aktualisiert am

Gegen sie wird ermittelt: Penelope Fillon Bild: AP

Der nächste Akt in der Affäre um François Fillon: Nun hat die französische Justiz ein Ermittlungsverfahren gegen dessen Frau Penelope eingeleitet. Sie soll jahrelang zum Schein beschäftigt gewesen sein.

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          In der Scheinbeschäftigungsaffäre um den französischen Präsidentschaftskandidaten François Fillon hat die Justiz nun auch ein Ermittlungsverfahren gegen dessen Ehefrau eingeleitet. Penelope Fillon wird unter anderem der Beihilfe zur Hinterziehung von Staatsgeldern verdächtigt, wie der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag aus Justizkreisen bestätigt wurde.

          Die gebürtige Britin war jahrelang als parlamentarische Mitarbeiterin für ihren Mann und dessen Nachfolger in der Nationalversammlung angestellt gewesen. Vergangene Woche hatte die Justiz bereits ein Verfahren gegen Marc Jouland eingeleitet, der im Jahr 2002 das Mandat von Fillon übernommen hatte – und damit auch seine Frau als parlamentarische Assistentin. Die Justiz prüft, ob es sich um eine Scheinbeschäftigung handelte.

          Der einstige Wahlfavorit Fillon ist wegen eines Scheinbeschäftigungsskandals in den Umfragen abgerutscht. Mehrere Verbündete sind sogar schon ins Macron-Lager gewechselt. Fillon weist alle Vorwürfe von sich. Gegen den Konservativen war bereits Mitte März ein Ermittlungsverfahren eingeleitet worden.

          Mittlerweile werden Macron die besten Chancen zugestanden, sich nach dem ersten Wahlgang am 23. April in der Stichwahl Anfang Mai gegen die Kandidatin des rechtsextremen Front National, Marine Le Pen, durchzusetzen.

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