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Wie umgehen mit Putin? : Eine Fußball-WM ohne Politiker

  • -Aktualisiert am

Der russische Präsident Wladimir Putin und Fifa-Präsident Gianni Infantino zeigen Anfang Mai beim Betreten des Olympiastadions ihre Akkreditierungen. Bild: dpa

Vorfreude auf die Fußballweltmeisterschaft will sich dieses Mal nicht recht einstellen. Denn Putins Autokratie macht das Turnier zu einem Politikum. Was jetzt zu tun ist. Ein Gastbeitrag.

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          Fußball ist eigentlich die schönste Nebensache der Welt. Manchmal sogar mehr. Wenn aber der Ball rollt, wenn es ernst wird auf dem Platz, dann wird Fußball in Deutschland für Millionen Menschen schnell zur Hauptsache, in der ganzen Welt für wahrscheinlich mehr als eine Milliarde. Am 14. Juni ist es wieder so weit, dann verfällt die Welt kollektiv dem Fußballfieber. Dann beginnt die WM in Russland. Und diesmal ist es doch anders als bei den vorigen Weltmeisterschaften in Brasilien, Südafrika oder Deutschland.

          Diesmal ist es eine WM, die an das Turnier 1978 in Argentinien erinnert. Argentinien wurde damals von einer Militärjunta regiert. Und während in den Gefängnissen gefoltert, während Menschen ermordet wurden, wurde in den Stadien ungerührt Fußball gespielt. Hauptsache, der Ball rollte – bis der Gastgeber auch noch Weltmeister wurde.

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