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Steve Bannon : Ex-Trump-Berater sieht sich als Opfer politischer Verfolgung

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Wegen Betrugs angeklagt: Donald Trumps früherer Chefstratege Steve Bannon am Donnerstag nach einer Anhörung vor dem Manhattan Federal Court in New York Bild: AFP

Das Vorgehen der Staatsanwaltschaft gegen ihn ziele darauf ab, die Unterstützer der Mauer an der Grenze zu Mexiko auszubremsen und einzuschüchtern, sagte Bannon und sprach von „politischem Mord“. Er werden jedoch weiter für seine Überzeugungen kämpfen.

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          Der frühere Chefstratege des amerikanischen Präsidenten Donald Trump, Steve Bannon, sieht sich wegen seiner zeitweisen Festnahme und Betrugsvorwürfen als Opfer politischer Verfolgung. Das Vorgehen der Staatsanwaltschaft ziele nur darauf ab, die Unterstützer der Mauer an der Grenze zu Mexiko auszubremsen und einzuschüchtern, sagte Bannon am Freitag in seinem Podcast. Es handle sich um „politischen Mord“. Er werde jedoch weiter für seine Überzeugungen kämpfen. „Ich werde keinen Zentimeter zurückweichen.“

          Die New Yorker Staatsanwaltschaft wirft Bannon und drei weiteren Beschuldigten vor, Geld aus einer Online-Spendenaktion für den Bau einer Mauer an der Grenze zu Mexiko abgezweigt zu haben. Die gemeinnützige Organisation namens „We Build the Wall“ („Wir bauen die Mauer“) habe mehr als 25 Millionen Dollar von „Hunderttausenden“ Spendern eingesammelt. Bannon plädierte am Donnerstag auf nicht schuldig und wurde gegen Kaution freigelassen.

          Bannon gehört zu den einflussreichsten Stimmen im ultra-konservativen Lager der amerikanischen Politik. Der Mitgründer der Internetplattform „Breitbart“ war 2016 zu Trumps Team gestoßen und übernahm die Leitung des Wahlkampfs. Ihm wird ein maßgeblicher Anteil am damals eher überraschenden Einzug des Immobilienunternehmers ins Weiße Haus zugeschrieben. Nach Trumps Sieg wurde Bannon Trumps Chefstratege, musste aber im Sommer 2017 seinen Hut nehmen. Der Bau einer Mauer an der Grenze zu Mexiko war eines der wichtigsten Wahlversprechen Trumps.

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